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Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz, Silja Klepp

Silja Klepp


Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz


Eine Ethnographie der Seegrenze auf dem Mittelmeer



2011, 428 S., kart., 34,80 €
ISBN 978-3-8376-1722-1
Reihe Kultur und soziale Praxis


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Die Außengrenzen sind zu einem umkämpften Raum der EU-Politik zwischen Grenzkontrollen und Flüchtlingsrechten geworden. Silja Klepp stellt diese Aushandlungskämpfe in einer Ethnographie der Seegrenze dar. Forschungsreisen entlang der Küsten von Libyen, Italien und Malta verbinden sich zu einem einzigartig dichten Blick auf die Zwänge und Handlungslogiken der Akteure im Grenzraum. Auf der Spur der Flüchtlinge von Süden nach Norden werden die Lage der Migrantinnen in Libyen, die Grenzschutzagentur Frontex und die Verhältnisse auf See sowie schließlich Haftzentren und andere Grenzeinrichtungen in den Ankunftsorten Malta und Süditalien illustriert und auf die europäische Politik rückbezogen.
Eine intensive Perspektive auf einen umstrittenen Teil der europäischen Außenpolitik.





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Auszeichnung

Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis 2010 der Universität Leipzig und dem Christiane Rajewsky-Preis 2012 der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK).
Zudem war Silja Klepp nominiert für den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung.


Aus dem Medienecho

»Ausgezeichnet. Mit der [Studie] hat Klepp Maßstäbe gesetzt.«
taz, 14.02.2012
 

Interview



... mit Silja Klepp

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Mein Buch fängt die Situation im Grenzraum Mittelmeer dank der verwendeten ethnologischen Methoden sehr lebendig ein. Die unterschiedlichen Perspektiven,  ... mehr


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