|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Regina Wonisch, Thomas Hübel (Hg.)

Museum und Migration

Konzepte – Kontexte – Kontroversen
2012, 232 S., kart., zahlr. Abb., 27,80 €
ISBN 978-3-8376-1801-3
Reihe Kultur- und Museumsmanagement
|
 |

Bestellen |
Das Thema »Migration« findet zunehmend Eingang in Ausstellungen und Museen: Vielerorts werden Sonderausstellungen gestaltet oder Sammlungsbestände unter dem Aspekt Migration neu untersucht. Mit dem Migrationsmuseum hat sich zudem ein neuer Museumstyp etabliert.
Dieser Band leistet einen Beitrag zur differenzierten Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Visualisierungspraktiken in Migrationsausstellungen und -museen. Er versammelt Analysen von Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Österreich und im angloamerikanischen Raum, die zeigen, auf welche Weise die Repräsentationsformen von Migration von den jeweiligen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und nationalen Geschichtsnarrativen bestimmt werden.
Regina Wonisch (Mag. phil.) ist Mitarbeiterin am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Museologie, Minderheiten- und Migrationsforschung.
Thomas Hübel (Dr. phil.) ist Generalsekretär des Instituts für Wissenschaft und Kunst in Wien. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation.
WWW: www.iff.ac.at/museologie
WWW: www.univie.ac.at/iwk
»Dieser Band leistet einen Beitrag zur differenzierten Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Visualisierungspraktiken in Migrationsausstellungen und -museen.«
www.via-bund.de, 05.12.2012
Besprochen in:
IDA-NRW, 18/4 (2012)
Bulletin - Deutscher Museumsbund e.V., 4 (2012)
Spielbein Standbein, 94 (2012)
Kulturpolitische Mitteilungen, 139/IV (2012), Franz Kröger
Stimme, 86 (2013), Jessica Beer
Museum, Ausstellung, Migrationsgeschichte, Kultur, Nationale Narration
Museologie, Geschichte, Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften sowie die interessierte Öffentlichkeit
Weiterempfehlen
|
 |
Interview

... mit Regina Wonisch und Thomas Hübel
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Museen stehen zunehmend vor der Herausforderung, in der Ausstellungskonzeption, Sammlungspolitik und Ausrichtung auf das Zielpublikum ... mehrden Realitäten einer Einwanderungsgesellschaft Rechnung zu tragen. Durch Praxisberichte und Analysen unterschiedlicher Museen und Ausstellungen will der Band Impulse dazu liefern, museale Repräsentationen des Themas Migration zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Der Band analysiert den Einfluss von historischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf die Repräsentation von Migration im Museum im internationalen Vergleich und berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Perspektiven der an den Ausstellungen beteiligten Akteursgruppen. In den einzelnen Beiträgen werden theoretische Positionen aus aktuellen Migrationsdebatten, museologische Aspekte sowie konkrete Erfahrungen aus der Museumspraxis miteinander verknüpft.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Bedingt durch Globalisierung und demografische Veränderungen der Gesellschaft gewinnt das Thema Migration in Museen und Ausstellungen zusehends an Bedeutung. Sei es, dass sich Museen und Ausstellungen ausschließlich diesem Thema widmen, sei es, dass das Thema Migration eine Querschnittsmaterie in bestehenden Museen bildet.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Im Idealfall sollte das Buch mit Repräsentanten aller Akteursgruppen, die an der Gestaltung von Migrationsmuseen und -ausstellungen beteiligt sind, diskutiert werden: mit Vertretern aus Wissenschaft, Museum, Politik und Migrantencommunities.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Vor dem Hintergrund aktueller Migrationsdebatten werden Repräsentationsformen von Migration in Museen und Ausstellungen im internationalen Vergleich analysiert.
Lesetipps
Weitere Titel zu
|