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Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal Studies (Hg.)

Human-Animal Studies

Über die gesellschaftliche Natur von Mensch-Tier-Verhältnissen
2011, 424 S., kart., zahlr. Abb., 24,80 €
ISBN 978-3-8376-1824-2
Reihe Human-Animal Studies
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Das Verhältnis des Menschen zum Tier stellt eine der großen Debatten der Gegenwart dar. Mit dem jungen Forschungsfeld der Human-Animal Studies leisten die Kultur- und Sozialwissenschaften einen wertvollen Beitrag zu dieser Frage der Zeit und weisen auf die Gesellschaftlichkeit der herrschenden Mensch-Tier-Verhältnisse hin.
Dieser Band versammelt als eine der ersten deutschsprachigen Veröffentlichungen transdisziplinäre Beiträge, die nicht nur theoretische Fragen der Konstitution von Mensch und Tier erörtern, sondern auch daran anschließende Diskussionen über Geschlecht, Identität und politische Praxis aufzeigen. Thesen bekannter Denker_innen wie Foucault und Haraway sowie aktuelle Ansätze, u.a. aus der Intersektionalitätsforschung und den Queer Studies, werden neu rezipiert und durch eigene theoretische und empirische Analysen ergänzt.
Der Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal Studies hat sich der transdisziplinären Erforschung gesellschaftlicher Mensch-Tier-Verhältnisse verschrieben.
WWW: www.human-animal-studies.de
»Kein Schmöker für Couch oder Urlaub. Wer sich dem aber stellen möchte, freut sich sicherlich über neue Erkenntnisse und Denkansätze.«
Anja Falkenberg, Kochen ohne Knochen, 2 (2012)
»Alles in allem bleibt der Zweck dieses Sammelbandes für einen akademischen Kontext erfüllt: Human-Animal Studies sind ein wachsendes und vielversprechendes Forschungsfeld im deutschsprachigen akademischen Raum.«
Arianna Ferrari, TIERethik, 4/4 (2012)
»Sofern man [...] die Prämissen einer ›kritischen Wissenschaft‹ teilt, bietet ›Chimaira‹ zahlreiche Einblicke in allgemeine und spezielle Diskussionen und Debatten der HAS und Minority Studies.«
Jakob Christoph Heller, www.literaturkritik.de, 3 (2012)
»Der Sammelband enthält [...] eine umfangreiche Einführung in die Thematik der gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnisse, die auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion transdisziplinär behandelt werden.
Das Buch ist lesefreundlich gestaltet und mit einem Glossar versehen.«
Wolfgang Karnowsky, natürlich vegetarisch, 2 (2012)
»Als Einstieg in die kritische Auseinandersetzung mit dem Mensch-Tier-Verhältnis ist die Anthologie gut geeignet.«
Utz Anhalt, sopos, 1 (2012)
»Das Forschungsprogramm ist sicher mehr als der wissenschaftliche Reflex auf die breite gesellschaftliche Bewegung, die – inspiriert durch Bücher wie Jonathan Safran Foers ›Tiere essen‹ – den Vegetarismus zum allgemeinen Stilvorbild gemacht hat.«
Thomas Thiel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2011
»Sowohl diejenigen Leser_innen, die sich in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit anderen Themen befinden und nun die ›Tierfrage‹ mit einbringen möchten, als auch jene, die sich schon länger intensiv mit Mensch-Tier-Verhältnissen auseinandersetzen, werden in den Beiträgen dieses Bandes Neues und Interessantes finden.
Ein Schritt zur Etablierung der Human-Animal Studies im deutschsprachigen Raum.«
Denise Kästner u.a., Tierbefreiung, 72/10 (2011)
Besprochen in:
www.fellbeisser.net, 11 (2011), Rolf Borkenhagen
philosophie Magazin, 1 (2012), Hilal Sezgin
lehrerbibliothek.de, 1 (2012), Dieter Bach
taz, 27.01.2012, Andreas Hartmann
jungle world, 28.06.2012, Heiko Werning
Tiere, Human-Animal Studies, Intersektionalität, Tierrechte, Tierschutz, Herrschaftskritik
Human-Animal Studies, Soziologie, Politikwissenschaft, Gender Studies, Kulturwissenschaften, Philosophie, Zoologie, Anthropologie, Ethologie sowie Interessenten und Praktiker/-innen aus dem Bereich Tierschutz, -rechte und -befreiung
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