|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Thomas Ernst, Dieter Heimböckel (Hg.)

Verortungen der Interkulturalität

Die ›Europäischen Kulturhauptstädte‹ Luxemburg und die Großregion (2007), das Ruhrgebiet (2010) und Istanbul (2010)
2012, 316 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1826-6
Reihe Interkulturalität
|
 |

Bestellen |
Die Initiative der ›Europäischen Kulturhauptstadt‹ soll dazu beitragen, interkulturelle Prozesse auf städtischer, nationaler und europäischer Ebene zu reflektieren und zu fördern. Mit diesem Anspruch gehen jedoch zahlreiche gesellschaftliche, räumliche, kulturelle und ästhetische Probleme einher, die nicht immer befriedigend zu lösen sind.
Der daraus entstehenden Gemengelage von Europa und Regionalität, Identität und Pluralität, Kommerz und Kunst widmet sich dieser Sammelband aus einer interdisziplinären Perspektive. Er vergleicht erstmals exemplarisch die Kulturhauptstadtjahre in Luxemburg und der Großregion (2007), im Ruhrgebiet (2010) und in Istanbul (2010) und stellt dabei Interkulturalität als raum- und kulturübergreifendes Phänomen kontrastiv ins Zentrum der Analysen.
Thomas Ernst (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen in den Bereichen Literaturwissenschaft und Medienpraxis.
Dieter Heimböckel (Dr. phil.) ist Professor für Literatur und Interkulturalität an der Universität Luxemburg.
WWW: Ernst
WWW: Heimböckel
WWW: www.thomasernst.net
Besprochen in:
IDA-NRW, 1 (2012)
KunstKulturLifestyle, 4 (2012)
Planerin, 2 (2012)
ORLIS, 5 (2012)
IRB Informationsmittel, 5 (2012)
vhw FWS, 4 (2012)
Interkulturalität, Kulturhauptstadt, Migration, Raum, Region, Istanbul, Luxemburg, Ruhrgebiet
Geografie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Politologie, Soziologie
Weiterempfehlen
|
 |
Interview

... mit Dieter Heimböckel und Thomas Ernst
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Momentan wird allerorten über die Notwendigkeit wie die Nöte einer gemeinsamen europäischen Kultur gestritten. Eine zentrale ... mehrund komplexe Frage ist dabei, wie sich die (Inter-)Kultur Europas in einem konkreten regionalen Raum produktiv umsetzen ließe. Damit beschäftigt sich der Band kritisch am Beispiel der Europäischen Kulturhauptstadtjahre 2007 (Metropolregion Luxemburg) und 2010 (Ruhrgebiet und Istanbul).
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Die dreizehn Beiträge zielen darauf ab, die vielfältigen Potenziale und Probleme von Europäischen Kulturhauptstädten interdisziplinär und kontrovers zu diskutieren. So werden die Tendenzen zu einer (inter-)kulturinstrumentalisierenden Stadtpolitik beschrieben, die wechselnden und widersprüchlichen Adressaten eines Kulturhauptstadtjahres differenziert dargestellt sowie die sozialen, medialen und ästhetischen Erscheinungsweisen verschiedener konkreter Projekte kontrastiv untersucht.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die ebenso notwendige wie aufschlussreiche Forschungsrichtung der ›vergleichenden Kulturhauptstadtforschung in Europa‹ muss erst noch etabliert werden; dieser Band soll ein Schritt auf diesem Wege sein. Dazu bündelt er sowohl theoretische wie auch analytische Beiträge einiger der wichtigsten Forschungsansätze im Bereich der Kulturhauptstadt-, Regionalitäts- und Interkulturalitätsforschung. Mit der Kulturhauptstadtthematik eröffnet sich zudem die Gelegenheit, den in den Kulturwissenschaften bereits reflektierten Prozess des ›spatial turn‹ auch für das Forschungsparadigma der Interkulturalität fruchtbar zu machen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit den vielfältigen Gruppen, die sich an einem Europäischen Kulturhauptstadtjahr aktiv oder rezeptiv beteiligen. Dies reicht von Kulturpolitikern der EU über die Künstler, Financiers und Journalisten bis hin zu den Kultur- und Sozialarbeitern in den Stadtvierteln, den freiwilligen Helfern und den Besuchern der Veranstaltungen. Optimistisch gesprochen: mit allen kulturell interessierten Bürgern Europas.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Potenziale und Probleme der (Inter-)Kultur Europas – am Beispiel von vergleichenden europäischen Kulturhauptstadtanalysen.
Lesetipps
... mehr
 |
 |
 |

 |
 |
Dieter Heimböckel, Ernest W.B. Hess-Lüttich, Georg Mein, Heinz Sieburg (Hg.)
Zeitschrift für interkulturelle Germanistik
|

 |
 |
Dieter Heimböckel, Ernest W.B. Hess-Lüttich, Georg Mein, Heinz Sieburg (Hg.)
Zeitschrift für interkulturelle Germanistik
|

 |
 |
Dieter Heimböckel, Ernest W.B. Hess-Lüttich, Georg Mein, Heinz Sieburg (Hg.)
Zeitschrift für interkulturelle Germanistik
|

 |
 |
Thomas Ernst, Patricia Gozalbez Cantó, Sebastian Richter, Nadja Sennewald, Julia Tieke (Hg.)
SUBversionen
|
Weitere Titel zu
|