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Asokan Nirmalarajah

Gangster Melodrama

»The Sopranos« und die Tradition des amerikanischen Gangsterfilms
2011, 332 S., kart., 32,80 €
ISBN 978-3-8376-1843-3
Reihe Film
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Der Gangster, prominente Reflexionsfigur der amerikanischen Populärkultur des 20. Jahrhunderts, steckt nicht erst seit »The Sopranos« in der Krise. In dieser erfolgreichen HBO-Fernsehserie geht die hypervirile Männerfigur in die Therapie und erfährt dadurch, so jedenfalls die Sopranos Studies, eine weiblich konnotierte Umschrift.
Asokan Nirmalarajah argumentiert jedoch, dass diese Serienprämisse einen Blick auf die bereits grundlegend »melodramatischen« Sinnstrukturen des Gangsterfilms erschließt. Er (re-)perspektiviert den Gangster als eine kulturhistorisch wichtige Opfer- und Krisenfigur mittels einer Lektüre der TV-Serie und des Filmgenres als »Male«, »Family« und »Immigrant Melodrama«.
Asokan Nirmalarajah (Dr. phil.), Film-, Fernseh- und Kulturwissenschaftler, promovierte an der Universität zu Köln in der Englischen Philologie. Seine Forschungsschwerpunkte sind kulturelle Verhandlungen von Gender, Genre und Ethnizität.
Besprochen in:
GMK-Newsletter, 2 (2012)
www.titel-magazin.de, 5 (2012), Thomas Rothschild
Quality Television, Fernsehen, Film, Hollywood, Gender, Männlichkeit, Ethnizität, Familie, Gangster, Mafia
Film- und Fernsehwissenschaft, Kulturwissenschaft, Masculinity Studies, Ethnic Studies, Amerikanistik, Geschichte
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