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In Begriffen wie »Arbeitsgesellschaft«, »Industriegesellschaft« oder »kapitalistische Gesellschaft« drückt sich die Hoffnung der Soziologie aus, über die Schlüsselkategorien »Arbeit« und »Industrie« nicht nur die Zustände in Betrieben, sondern auch in der Gesellschaft insgesamt erklären zu können. Dieser Einführungstext bietet einen am Marxismus und an der Theorie funktionaler Differenzierung orientierten Zugang zu den aktuellen soziologischen Debatten über die Rolle der Wirtschaft in der modernen Gesellschaft, über die Veränderungen in Arbeitsorganisationen und die Wirkungen der Ökonomie auf das Individuum. Der Leser erhält so einen Überblick über ein zentrales Thema der im Umbruch befindlichen Gesellschaft.
Stefan Kühl (PD Dr. soz.) lehrt Soziologie an der Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Arbeits-, Industrie- und Organisationssoziologie, qualitative Methoden und soziologische Theorie.
WWW: Kühl Uni München
Pressestimmen
»Jahrzehntelang war die Stärke der Arbeits- und Industriesoziologie ihre stringente (weil marxistisch geprägte) gesellschaftstheoretische Fundierung, die sie mehr sein ließ als nur eine von vielen Bindestrich-Soziologien. Seit den 1990er Jahren ist ... mehr
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