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Eduard Heinrich Führ

DIE MAUER

Mythen, Propaganda und Alltag in der DDR und in der Bundesrepublik
Januar 2014, ca. 240 S., kart., zahlr. Abb., ca. 24,80 €
ISBN 978-3-8376-1909-6
Reihe Architekturen
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Nichts symbolisiert die deutsche Nachkriegsgeschichte und die Teilung des Landes so wie die Berliner Mauer.
Eduard Heinrich Führ schildert die Geschichte und die Nachgeschichte der Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten. Er analysiert die baulichen Anlagen im Rahmen einer material culture, stellt sie in den Kontext der zusätzlichen militärischen sowie innen- und kulturpolitischen Absicherungen und setzt sich kritisch mit ideologischen Instrumentalisierungen, Narrativen und Alltagspraktiken auseinander.
Dabei zeigt sich: Der »antifaschistische Schutzwall« in der DDR war ebenso wie »Die Mauer« im Westen schon immer mehr als ein auf seine Materialität reduzierbares Instrument des Kalten Krieges; die Mauer hat immens an der Entstehung der nationalen Identitäten und ihrer Gegenkulturen in Ost und West mitgewirkt. Sie ist älter als ihre baulichen Anlagen – und hat ihren Fall überlebt.
Eduard Heinrich Führ (Prof. Dr. phil. Dr.-Ing. habil.), Architekturhistoriker und -theoretiker, war von 1994 bis 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Theorie der Architektur an der TU Cottbus. Er forscht zur Programmatik von New Towns im 20. Jahrhundert, zu kultureller Identität, Heimat und Utopie, zu den Interdependenzen von Werk, Gebrauch und politischer Programmatik sowie zu wissenschaftstheoretischen Fragen der Architektur.
WWW: www.tu-cottbus.de/theoriederarchitektur/Lehrstuhl/deu/fuehr.html
Propaganda, Mauer, Berliner Mauer, DDR, Bundesrepublik, Nachkriegsgeschichte, Teilung Deutschlands, Wiedervereinigung, Denkmalpflege, Erinnerungskultur
Geschichte, Kultur- und Zeitgeschichte, Kunstgeschichte, Architekturgeschichte, Politikwissenschaft, Soziologie sowie die politisch interessierte Öffentlichkeit. Das Buch kann auch unterrichtsbegleitend in der Sekundarstufe II eingesetzt werden.
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