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Depression und Gesellschaft, Konstantin Ingenkamp

Konstantin Ingenkamp


Depression und Gesellschaft


Zur Erfindung einer Volkskrankheit



Februar 2012, 370 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1930-0
Reihe Sozialtheorie


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Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen.
Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des »Positiven Denkens« in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur »mentalen Gesundheit« während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen »Gesundheitsgesellschaft«, so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.





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Interview



... mit Konstantin Ingenkamp

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil es zeigt, dass die Volkskrankheit Depression im Sinne einer therapeutischen Erzählung zur Patienten-, Klienten- etc. Gewinnung und  ... mehr


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