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Rating-Agenturen, Werner Rügemer

Werner Rügemer


Rating-Agenturen


Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart
(2., unveränderte Auflage 2012)



2012, 200 S., kart., 18,80 €
ISBN 978-3-8376-1977-5
Reihe X-Texte


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Wer steckt eigentlich hinter den Rating-Agenturen, von denen im Zuge der Finanzkrise so oft die Rede ist? Und nach welchen Kriterien arbeiten sie?
In diesem Buch wird zum ersten Mal die Eigentümerstruktur der drei großen Agenturen offengelegt: Es handelt sich dabei um die größten Hedge- und Investmentfonds, die aus der hohen und dauerhaften Verschuldung von Unternehmen, Staaten und Konsumenten Gewinn ziehen. Ein Blick auf die Praxis der Rating-Agenturen zeigt: Ihre Macht gewinnen sie durch ihre Eigentümer, aber auch durch die staatlich und überstaatlich erteilte Wächterfunktion. Sie sind mit Fonds, Banken, Staaten, Zentralbanken, Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds Teil der gegenwärtigen Kapitalmacht.
Als vermeintlich unabhängige und objektive Wächter des Marktes helfen sie ihren Eigentümern dabei, Unternehmen, Staaten und ganze Volkswirtschaften zu enteignen. Dabei schrecken sie vor suggestiven Ratings ebenso wenig zurück wie vor der Inszenierung von Krisen.





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Video-Interview:



Aus dem Medienecho

»Vorzüglich!«
Franziska Augstein, Augsteins Auslese (Vlog), www.sueddeutsche.de, 25.07.2012

»Zum Glück gibt es Publizisten wie Werner Rügemer, die den Verwicklungen des Kapitals akribisch hinterher recherchieren.«
Barbara Eisenmann, SWR 2, Die Buchkritik, 10.08.2012

»Werner Rügemers Analyse der Rating-Agenturen ist Pflichtlektüre.«
Rudolf Hickel, Süddeutsche Zeitung, 16.10.2012


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