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Tobias Nanz, Johannes Pause (Hg.)

Politiken des Ereignisses

Mediale Formierungen von Vergangenheit und Zukunft
Januar 2014, ca. 300 S., kart., zahlr. Abb., ca. 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1993-5
Reihe Kultur- und Medientheorie
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»Ereignisse« sind nicht in der Welt. Sie werden diskursiv formiert und medial verbreitet, sie versehen historisches Geschehen mit Sinn und geben der Zukunft eine Richtung. Ereignisse besitzen somit stets eine politische Dimension.
Die Beiträge dieses Bandes sondieren die medialen Strategien, die ein Ereignis inszenieren und zugleich eine Interpretation des Geschehens vorbereiten. Sie loten die Grenzen zwischen Medien, Ereignis und Politik aus und fragen nach den Handlungsoptionen, die sich vor dem Hintergrund möglicher oder vergangener Ereignisse bieten.
Tobias Nanz (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg »Mediale Historiographien« der Universitäten Weimar, Erfurt und Jena. Er forscht zur Mediengeschichte und zu den Kulturtechniken.
Johannes Pause (Dr. phil.) ist Stipendiat des Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums Trier (HKFZ). Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutschsprachige Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts sowie das politische Kino der 1960er- bis 1980er-Jahre.
Ereignis, Politik, Medien, Kulturgeschichte, Inszenierung, Diskurs
Kultur-, Medien-, Film-, Geschichts-, Politik- und Literaturwissenschaft
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