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»Schwung«, »Wirbel« und »Elastizität« hatten Konjunktur in der Moderne. In Schreibstätten, Ateliers und Laboratorien waren bewegte Formen in Mode: eine dynamisierte Antike, der Vitalismus der außereuropäischen Welt, die filmische Malerei Tintorettos, Meereswellen und Propeller, das Tanzen der Kreativität. Paul Valéry bezeichnete Bewegung gar als »neue Mythologie« und evozierte so die ästhetische und kulturphilosophische Energie, die das Thema dieses Buches ist.
Walburga Hülk ruft mit Baudelaire, Flaubert, Taine und Valéry poetische, kunstkritische, physikalische sowie physiologische Figuren und Spekulationen auf und kontextualisiert sie. Es zeigt sich: Eigensinnig, schillernd – und zuweilen dilettantisch – umspannen sie Stile und Problemfelder, die in den Universitäten bislang getrennt waren. Weiterempfehlen
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Interview
![]() ... mit Walburga Hülk 1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? a) Es hat Schwung und Eigensinn. b) Es ist kein Sammelband. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Es lädt ein zu einem kulturphilosophischen ... mehr Lesetipps
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