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Absoluter Wert und allgemeiner Wille, Lars Meyer Lars Meyer

Absoluter Wert und allgemeiner Wille

Zur Selbstbegründung dialektischer Gesellschaftstheorie


2005, 286 S., kart., 26,80 €
ISBN 978-3-89942-224-5
Reihe Edition panta rei



Schlagworte:

Politische Ökonomie, Systemtheorie, Dialektik, Habermas, Luhmann, Marx, Adorno, Hegel, Gesellschaft, Kritische Theorie


Adressaten:
Sozialwissenschaft, Philosophie, Rechtwissenschaft, Ökonomie, politisch Interessierte

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Bislang wurde im Diskurs über die Kritische Theorie Adornos die erfahrungstheoretische Selbstbegründung dialektischer Sozialtheorie vernachlässigt. Durch die Rekonstruktion dieses Konzepts wird eine neuartige Kritik an den differenzierungstheoretischen Gesellschaftskonzepten von Habermas und Luhmann möglich. Es wird gezeigt, dass die dort entwickelten Gesellschaftsbegriffe als unreflektierte Bebilderungen der Erfahrung verselbstständigter gesellschaftlicher Verhältnisse verstanden werden können, die die Realität ihres Theorie stiftenden Gegenstands verfehlen. Demgegenüber lässt sich mit Adorno ein realistisches Strukturkonzept der Gesellschaft begründen: Dieses kristallisiert sich um den sozialstrukturellen Dualismus von Ökonomie und Staat und deren basale sozialen Einheitsprinzipien: die Formen des Geldes und des modernen Rechts.

Lars Meyer, geb. 1975, hat Politikwissenschaften und Soziologie in Bremen studiert. Veröffentlichungen: Theorie und Politik des Eigentums in der Wissensgesellschaft, 2004; Gesellschaft als Verkehrung. Perspektiven einer neuen Marx-Lektüre, 2004.

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