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Die Aufgeregtheit des Publikums angesichts jedes neuen Krieges steht in deutlichem Kontrast zur geringen systematischen Beachtung, die dem Militär gewidmet wird. Volker Heins und Jens Warburg beleuchten den dramatischen Wandel militärischer Institutionen und Praktiken in den Gesellschaften der Gegenwart und stellen Verbindungen her zwischen neuen Berufsbildern und Aufgabenfeldern der Soldaten, der Rolle von Echtzeit-Technologien, des Medienpublikums und seiner Moral sowie veränderter Geschlechterverhältnisse. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob wir in einem soziologisch genauen Sinne in einer nach-militärischen Gesellschaft leben oder ob sich lediglich das Gesicht dessen, was lange Zeit als »Militarismus« kritisiert worden ist, verändert.
Volker Heins ist Politikwissenschaftler am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main und lehrt zur Zeit an der Universität Gießen. Veröffentlichungen u.a.: Der Neue Transnationalismus, Frankfurt/New York 2001; Weltbürger und Lokalpatrioten, Opladen 2002; Das Andere der Zivilgesellschaft. Zur Archäologie eines Begriffs, Bielefeld 2002. Er lebt in Frankfurt am Main und Montréal.
Jens Warburg (Dr. rer. soc.) promovierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften.
WWW: Heins
Pressestimmen
»Sicher ist vorerst nur, daß in Deutschland alles Militärische noch immer ein ungeliebtes Stiefkind ist. Auch in der Soziologie ist diese Haltung weit verbreitet. Um so mehr ist daher diese kompakte, faktenreiche und kluge Bestandsaufnahme zu begrüßen, ... mehr
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