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Martin Warnke, Wolfgang Coy, Georg Christoph Tholen (Hg.)
HyperKult II
Zur Ortsbestimmung analoger und digitaler Medien
2005, 382 S., kart., zahlr. Abb., 28,80 €
ISBN 978-3-89942-274-0
Reihe Kultur- und Medientheorie
Schlagworte:Medien, Informatik, Kultur, Kunst Adressaten: Medienwissenschaft, Informatik, Kulturwissenschaft, Kunst
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Entlang der Leitdifferenzen »analog/digital« und »Virtualität/Intermedialität« analysieren die Beiträge des Sammelbandes mediale Übergangsphänomene der Digitalisierung und damit parallel laufende Virtualisierungsprozesse und Hybridisierungen in den Wissenschaften und Künsten. Wie in der interdisziplinär angelegten gleichnamigen Workshopreihe begegnen sich hier Repräsentanten von Hard Sciences, Gesellschafts-, Medien- und Kulturwissenschaften, Philosophie, Kunst und Musik und bringen aus ihren jeweiligen Blickrichtungen neue Einsichten zum Thema Kultur und Technik ein. Der Band publiziert ausgewählte Beiträge der jährlich in Lüneburg stattfindenden Workshopreihe »HyperKult« und setzt damit das mittlerweile Maßstäbe setzende »HyperKult«-Buch von 1997 fort.
Mit Beiträgen von Wolfgang Coy, Susanne Grabowski, Rolf Großmann, Michael Harenberg, Ute Holl, Thomas Hölscher, Hans Dieter Huber, Jochen Koube, Frieder Nake, Jörg Pflüger, Claus Pias, Uwe Pirr, Christoph Rodatz, Britta Schinzel, Martin Warnke und Annett Zinsmeister.
Martin Warnke (Dr. rer. nat.) lehrt Kulturinformatik an der Universität Lüneburg, Wolfgang Coy (Prof. Dr.) Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin und Georg Christoph Tholen (Prof. Dr.) Medienwissenschaft an der Universität Basel.
Pressestimmen
»Hyperkult, die seit beeindruckenden 14 Jahren alljährlich an der Universität Lüneburg stattfindende Tagung, hat sich als wegweisend für die Diskussionen um den kulturellen wie technologischen Einfluss des Computers, um die Begriffe Analog und Digital ... mehr sowie um Fragen der Virtualisierung und des Cyberspace und damit um die Fragen nach den Wechselwirkungen von Kultur und Technik etabliert.
Hyperkult ist bereits 1997 mit einem Band ausgewählter Beiträge dokumentiert worden. Mit Hyperkult II Zur Ortsbestimmung analoger und digitaler Medien liegt nun ein zweiter, beim transcript-Verlag erschienener Band vor.
Der Computer wird nicht zuletzt durch die Beiträge von Hyperkult II als diskursbegründend beschreibbar, und macht so die Unterscheidung in digital und analog sichtbar. Damit werden zugleich aber auch Aspekte anderer technischer Objekte relevant, die auf den ersten Blick nichts mit dem Computer zu tun haben. Den Aufsätzen des ersten Teils ist es zu verdanken, dass sich diese Perspektive verschiebt, und die Unterscheidung nun auch außerhalb von Halbleitern, Ipods und Lasereinheiten relevante Unterscheidungen ermöglicht, die einen Unterschied ausmachen. Die kulturellen Auswirkungen dieser Unterschiede werden dann wiederum von den Aufsätzen des zweiten Teils beschrieben, von denen ich vor allem diejenigen herausheben möchte, die zugleich Bestimmungen dessen möglich machen, was Technik ist: Die Aufsätze von Claus Pias und Ute Holl legen, wenn auch auf verschiedenen Wegen, Rückschlüsse auf das Technische nahe, und die Beiträge von Rolf Großmann und Michael Harenberg lassen gerade im Bereich der Musik die Auswirkungen solcher Begriffsverschiebungen spürbar werden. Alles in allem bietet Hyperkult II eine gelungene Dokumentation dessen, was hoffentlich auch weiterhin alljährlich in Lüneburg diskutiert, kultiviert und diskursiviert werden wird.«
www.theaterforschung.de
»Bewertend lässt sich feststellen, dass hier eine sehr komplexe Publikation zum Stand der Forschung digitaler Medien vorliegt. Der interdisziplinäre Zugriff und die manchmal sehr mathematisch bzw. informationstheoretisch gefassten Texte erschweren den Zugang, stellen jedoch in ihrer Komplexität eine äußerst erfrischende Alternative zu manchen 'postmodernen' Medientheorien dar.«
Angela Krewani, MEDIENwissenschaft, 3 (2006)
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