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Zwischen Theater und Film existieren vielfältige Wechselwirkungen, die zunehmend ins Interesse der Forschung rücken. Neu zu entdecken sind Filme mit deutlichem Bezug zum Surrealismus von Artaud/Dulac, Buñuel/Dalí, Clair, Cocteau und Léger, aber auch Theater- und Filmkombinationen von Bataille, Goll, Picasso, Vitrac und klassische Theaterfilmer wie Renoir, Ophüls und Pagnol. Nicht zuletzt zeigen diese wie auch Sartre in einer Mischung aus surrealistischen und existentialistischen Darstellungsweisen satirisch die Theatralität der Gesellschaft auf.
Michael Lommel (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Theater und Film. Französische Theaterfilme zwischen 1930 und 1960« an der Universität Siegen. Isabel Maurer Queipo (Dr. des. phil.) und Nanette Rißler-Pipka (Dr. des. phil.) sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Teilprojekt »Intermedialität im europäischen Surrealismus« des FK 615 »Medienumbrüche« an der Universität Siegen. Volker Roloff (Prof. Dr.) lehrt französische und spanische Literatur- und Medienwissenschaft an der Universität Siegen und leitet o.g. Projekte.
WWW: Medienumbrüche WWW: Lommel
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