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Susanne Stemmler

Topografien des Blicks

Eine Phänomenologie literarischer Orientalismen des 19. Jahrhunderts in Frankreich
2004, 266 S., kart., 27,80 €
ISBN 978-3-89942-281-8
Reihe Kultur- und Medientheorie
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Literarische Beschreibungen des 'Orients' erleben im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit. Sie korrespondieren mit dem Wandel von Medium und Visualität. In Texten Nervals, Gautiers, Flauberts und Maupassants bis hin zu Loti artikulieren sich Verhältnisse zum 'Anderen' auch als räumliche Bewegungen des Blicks. Anhand typischer Konstellationen – Schleier, Monstrosität und Rausch – entwirft die Studie eine Phänomenologie literarischer Orientalismen. Die interdisziplinäre Verschränkung mit postkolonialen Fragestellungen positioniert Edward Saids Orientalismus-These im erweiterten Spannungsfeld einer transkulturellen Topografie des Blicks.
Susanne Stemmler (Dr. phil.) ist Leiterin Bereich »Literatur, Gesellschaft, Wissenschaft« am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind urbane Kulturen, transkulturelle Prozesse sowie literarische und klangliche Stadtbilder.
WWW: Stemmler
»Stemmlers Perspektive ist die der transkulturellen Begegnung.
Die Untersuchung des Zusammenspiels von Blick und Raum in orientalischen Texten ist sicher fruchtbar.«
Peter Herr, Comptes rendus, (2004-2006)
Literatur, Kultur, Frankreich, Phänomenologie, Orientalismus
Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft
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