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Michael Manfé

Otakismus

Mediale Subkultur und neue Lebensform – eine Spurensuche
2005, 234 S., kart., 27,80 €
ISBN 978-3-89942-313-6
Reihe Kultur- und Medientheorie
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Die Möglichkeit, neue Medienwirklichkeiten zu kreieren, verändert die menschlichen Sozialbeziehungen. Selbsteinschließung und Teilnahmeverweigerung avancieren zu einer Strategie der Lebensbewältigung. Meister dieser besonders in Japan in zunehmendem Maße zu beobachtenden Lebensform sind obsessiv-schizophrene Mediennutzer – Otakus genannt.
Erstmals liegt nun eine deutschsprachige Monografie zu Otakismus vor. Durch einen Wechsel des Blickwinkels innerhalb der Studie werden negative Konnotationen aufgezeigt und überholte Sichtweisen verlassen. Denn – so das Credo des Autors – Medientechniken entfremden ihre Nutzer nicht nur, sondern sind auch Bedingung für Freiheit.
Michael Manfé ist Lehrbeauftragter für Kultur- und Medientheorie an den Universitäten Salzburg, Klagenfurt und München sowie an der Fachhochschule Salzburg.
»Nach fesselnden fünfzig Seiten kommt der Autor zu seinen Thesen. Der Untertitel des Buches 'Mediale Subkultur und neue Lebensform - eine Spurensuche' fasst diese im Grunde bereits zusammen. Methodisch werden Psychoanalyse und Medienanthropologie zu Rate gezogen. Manfs Hauptargumentationsstrang folgt dabei den Theorien von Slavoj Zizek und Vilem Flusser.«
Jörg Pacher, medienphilosophie.net, 1 (2006)
»Es handelt sich dabei um die erste deutschsprachige Monografie über die Otakus.«
Salzburger Nachrichten, 22.10.2005
Medientheorie, Otakismus, Japan, Subkultur, Lebensstile
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Philosophie
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