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Karin Bruns, Ramón Reichert (Hg.)

Reader Neue Medien

Texte zur digitalen Kultur und Kommunikation
2007, 542 S., kart., 39,80 €
ISBN 978-3-89942-339-6
Reihe Cultural Studies
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Der »Reader Neue Medien« stellt erstmals im deutschsprachigen Raum Grundlagentexte zum Themenkomplex der »neuen« digitalen und interaktiven Medien- und Kommunikationstechnologien zusammen – kommentiert und erweitert um die relevanten biografischen, sozial- und medienhistorischen Kontexte. Der Schwerpunkt der Textsammlung liegt auf einem kulturwissenschaftlichen Ansatz, der den Computer als Bedeutung generierendes Medium versteht, mit dem sich Macht erzeugen, Politik betreiben und Kunst hervorbringen lässt. Durch die kommentierte Zusammenstellung wird ein kompakter Zugriff auf das heterogene Gebiet der digitalen Medien und Kunst möglich. Mit bisher nicht auf Deutsch erschienenen Beiträgen u.a. von Espen J. Aarseth, Anne Balsamo, John Perry Barlow, Donna Haraway, Nam June Paik, Alan M. Turing und Sherry Turkle.
Karin Bruns (Univ. Prof. Dr. phil.) lehrt Medientheorie an der Kunstuniversität Linz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mediale Körperinszenierungen, Gendertheorie, Neue Medien.
Ramón Reichert (Dr. phil. habil.) ist Professor für Neue Medien am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Internetkultur, Digitale Ästhetik, Epistemologie der Medienwissenschaften und Visuelle Politik. Bei transcript erschien von ihm u.a. »Amateure im Netz« (2008), »Das Wissen der Börse« (2009) sowie »Theorien des Comics« (2011, hg. zus. mit Barbara Eder und Elisabeth Klar).
WWW: Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien
»Die Herausgeber/-innen [...] berücksichtigen im Titel in kritischer Distanzierung eine nicht mehr wegzudenkende Sprachregelung und -konvention ohne darauf zu verzichten, den titelgebenden Begriff selbst zu hinterfragen und zu problematisieren. Gegenüber einer vorrangig methoden- und wissenschaftshistorisch motivierten Arbeit am Kanon der digitalen Medien und ihrer theoretischen Verortung steht in diesem Buchprojekt der Versuch, die erkenntnistheoretische Deutungshoheit per se zu problematisieren und die damit verknüpften strategischen Ein- und Ausschlüsse kritisch zu hinterfragen.« Gerlinde Schmierer, die kupfzeitung, 9 (2007)
»[I]m Bereich Medientheorien in mediengestalterischen und -künstlerischen Studiengängen sehr wertvoll.«
Soziologische Revue, 1 (2008)
»Es war höchste Zeit 2007 einen Reader zu digitaler Kultur und Kommunikation für den deutschsprachigen Raum herauszugeben. Das Leben in und mit Web 2.0 ist aus Perspektive der Kulturwissenschaft unter wohl bekannten Schlagworten wie Digital Environments, Hypertext, Cyberfeminismus sowie Avatare, Hacker- und Game-Culture in einer repräsentativen Bandbreite zusammengefasst.« Zsuzsanna Király, fiber, 12 (2007)
»Das Buch ist natürlich ideal für Seminare zu Neuen Medien [...], eignet sich aber auch zum Stöbern und Schmökern für ›interessierte Laien‹.« Sebastian Jekutsch, FlfF-Kommunikation, 2 (2008)
»Der Sammelband füllt eine lang schon zu beklagende Leerstelle aus und eignet sich sehr gut für die grundlegende sowie weiterführende Lehre zum Thema der Neuen Medien.
Damit wird er zur Pflichtanschaffung für jede medienwissenschaftliche oder -historische Bibliothek und kann jedem Forscher im Feld wärmstens empfohlen werden.«
Florian Hartling, Rundfunk und Geschichte, 1-2 (2009)
Neue Medien, Cultural Studies, Computer, Intermedialität
Cultural Studies, Medienwissenschaft, Filmwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte
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