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Susann Qubeck

Museumsmarketing im Internet

Grundlagen – Anwendungen – Potentiale
1999, 172 S., kart., 20,50 €
ISBN 978-3-933127-39-6
Reihe Kultur- und Museumsmanagement
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Vergriffen |
Welche Marketingpotentiale bietet das neue Medium Internet den Museen? Die Kultur- und Medienmanagerin Susann Qubeck geht in der vorliegenden Studie dieser Frage nach und formuliert Eckpunkte für einen erfolgreichen Web-Auftritt.
Ein kurzer Überblick über Charakteristika, Rahmenbedingungen und Besonderheiten des Internets führt in die Thematik ein.
Wer sind die Nutzer des Internets? Wie nutzen sie dieses Medium? Diese für ein gezieltes Marketing wichtigen Fragen sind Gegenstand des zweiten Kapitels.
Das dritte Kapitel unterzieht die Netzaktivitäten deutscher Museen einer kritischen Bestandsaufnahme.
Ansätze für das Museumsmarketing im Internet werden im vierten Kapitel untersucht: Museen sehen sich in Zeiten knapper werdender Mittel der zunehmenden Konkurrenz anderer Freizeitangebote ausgesetzt. Welche Potentiale bietet in dieser Situation das Internet für ein zeitgemäßes Museumsmarketing?
Den Abschluß der Studie bildet eine detaillierte Untersuchung von drei herausragenden deutschen Museums-Websites, die den Herausforderungen und Möglichkeiten des Mediums mit unterschiedlichen Konzepten begegnen.
Die facettenreiche und informative Studie ist eine unerläßliche Lektüre für alle Entscheidungsträger in Museen und Ausstellungshäusern, die einen Einstieg ins Internet planen oder die ihren Netzauftritt unter Marketinggesichtspunkten optimieren wollen.
Susann Qubeck ist freiberufliche Kultur- und Medienmanagerin. Sie
entwickelt Internet-Konzepte für Museen und andere Einrichtungen und ist in den Bereichen Ausstellungsmanagement, Markting und PR tätig.
»Das Buch ist gut gegliedert und gibt – unterstützt durch ein Glossar im Anhang – auch dem Neueinsteiger die Möglichkeit, sich rasch einen Überblick über die technischen Grundlagen sowie museumsrelevante Potentiale dieses neuen Mediums zu verschaffen. Dabei verfällt die Autorin nicht in eine weitverbreitete WWW-Euphorie, sondern weist deutlich auf Vor- und Nachteile bzw. Risiken des Internet und des WWW hin. Erfreulich sind die vielen praktischen und ideenreichen Anwendungsbeispiele, die die Autorin bietet.«
Petra Schuck-Wersig, Virtual Library Museen, 9 (1999)
»Das Buch enthält eine gelungene Darstellung der für viele Museen anstehenden Herausforderungen, ihre Existenz und ihre Angebotspalette einem größerem Publikum im Internet zugänglich zu machen. Das Buch zeichnet sich durch Übersichtlichkeit und Verständlichkeit aus und bietet über ein GLossar, ein Verzeichnis weiterführender Literatur und Angaben zu Internet-Adressen praktische Hilfestellung an.
Insgesamt ein interessant geschriebenes, gut gegliedertes und lohnendes Buch.«
Reinhard Oppermann, nfd Information, 52/6
Dass Museen im multimedialen Zeitalter mit einer Webseite im Internet vertreten sein sollten, dürfte inzwischen jedem klar sein. Wie jedoch ein anspruchsvoller Webauftritt aussieht und welche Kriterien für Inhalt und Gestaltung beachtet werden müssen- dieses Know-how scheint noch vielen Museen zu fehlen.
Vor dem Hintergrund, dass sich die Marketingziele der Museen zwischen sozialen bzw. gesellschaftspolitischen und monetären Zielen bewegen, zeigt die Kulturmanagerin Susanne Qubeck verschiedene Marketingmöglichkeiten von Museen im Internet auf, von der Minimalvoraussetzung bis hin zur Ausnutzung aller interaktiven Potenziale. Um diese zentralen Fragen des Marketings beantworten zu können, werden zunächst der Stellenwert des Internets für Marketingkonzepte, sowie Zielgruppen und deren Nutzungsgewohnheiten bestimmt. Darauf aufbauend zeigt die Autorin detailliert Möglichkeiten auf, die das Internet für Museumsmarketing bietet. Dabei wird trotz des verschärften Wettbewerbsklimas zwischen den Museen und dem immer wichtiger werdenden Unterhaltungsaspekt niemals der Anspruch auf hochwertigen Inhalt aus den Augen verloren. Zur Veranschaulichung der einzelnen Aspekte werden schließlich die Webseiten von drei renommierten deutschen Museumswebseiten kritisch auf Stärken und Schwächen hin analysiert und ihre unterschiedlichen Gewichtungen deutlich gemacht. Dieses Buch ist eine hilfreiche Lektüre für all diejenigen, die einen Netzauftritt ihres Museums planen, und ermutigt die Museen darüber hinaus, sich über ihre gesellschaftliche Rolle als Bewahrer des kulturellen Erbes mit dem Internet und seinen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und es aktiv zur Vermaktung zu nutzen.
Natalie Deissler
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