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Der Computer ist zum allgemeinen Medium des Wissens geworden. Durch sein Erscheinen wandeln sich Text und Bild grundlegend. In einem originellen Konzept wird der Computer in dieser Studie als verallgemeinertes Schriftmedium konzipiert. Schrift als Kulturtechnik transformiert sich zur computierten und computierenden Notation.
Mit diesem Buch wird keine weitere Einzelstudie auf dem Feld der digitalen Medien vorgelegt, sondern eine Theorie des Computers als Medium, die auf ungewöhnliche Weise informationstechnische und kulturwissenschaftliche Medientheorien miteinander verbindet.
Bernard Robben (Dr.-Ing.) arbeitet am Laboratory for Art, Work and Technology (artecLab) der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medientheorie und Mensch-Computer-Interaktion.
WWW: www.arteclab.uni-bremen.de
»Was Neue Medien, was Medien denn überhaupt seien, fragt Robben [...] und deutet an, wie wir gewohnt sind, diese Art von Fragen beantwortet zu sehen. Irgendwie wird der Begriff erst einmnal definiert, der auf ein Phänomen kennzeichnend angewandt werden soll. Danach wird nachgewiesen, dass das Phänomen die Bedingungen der Definition erfüllt. Diesem Verfahren, das ist das aufregend Bemerkenswerte am Buch, versagt sich Robben. Medium als Begriff, stellt er kühn fest, entsage sich der Definition. Der Begriff sei nämlich so grundsätzlich, dass er nicht auf anderen, noch grundlegenderen aufbaue. Deswegen werde er hier verwendet, ohne definiert zu werden.
Methodisch also lädt Bernard Robben zu einer Expedition ein, deren Weg sein Räsonnieren ist. Wer Lust verspürt, dem Entwickeln einer Sprachregelung zu folgen, durchaus mit skeptischen Widergedanken, aber offen genug für Ungewöhnliches, der wird den Text mit Genuss und am Ende auch mit Gewinn studieren können.
Theoretisch lustvollen Geistern sei's empfohlen.«
Frieder Nake, FIfF, 2 (2006)
»Absicht der von Bernhard Robben vorgelegten [...] Studie ist, eine Medientheorie des Computers zu schreiben. Dabei verbindet der Autor im Rahmen einer 'transdisziplinären Theorie' informationstechnische und kulturwissenschaftliche Medientheorien miteinander. Leitgedanke Robbens ist, dass der Computer schon vorhandene Medien integriert.«
ek, Publizistik, 2/6 (2006)
Medienwissenschaften, Informatik, Kulturwissenschaften, Philosophie
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