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Achim Geisenhanslüke, Christian Steltz (Hg.)

Unfinished Business

Quentin Tarantinos »Kill Bill« und die offenen Rechnungen der Kulturwissenschaften
2006, 188 S., kart., 24,80 €
ISBN 978-3-89942-437-9
Reihe Film
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In den letzten Jahrzehnten haben sich die literaturwissenschaftlichen Fächer für kultur- und mediengeschichtliche Fragestellungen geöffnet. Das führt zu einer Erweiterung des Literaturbegriffs, zur Aufhebung der Differenz zwischen Hoch- und Populärkultur sowie zu neuen literatur- und medientheoretischen Überlegungen. Diesen Veränderungen geht die Anthologie exemplarisch an einem konkreten Beispiel nach: Im Zentrum der interdisziplinären Beiträge, die film- und literaturwissenschaftliche Aspekte mit kulturvergleichenden Ansätzen verbinden, steht Quentin Tarantinos Film »Kill Bill«.
Mit Beiträgen von Gereon Blaseio und Claudia Liebrand, Martin Przybilski und Franziska Schößler, Rolf Parr, Georg Mein, Uwe Lindemann und Michaela Schmidt, Oliver Kohns und Paul Fleming.
Achim Geisenhanslüke (Dr. phil.) ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literaturtheorie, europäische Literatur des 17.-21. Jahrhunderts und Gegenwartskultur.
Christian Steltz ist wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg. Gegenwärtig promoviert er zur Intermedialität im Gegenwartsdrama.
WWW: www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_IV/Germanistik/ndl2/geisenhanslueke
»›Unzensierter Tarantino-Style für Fans von Martial-Arts-Filmen der Luxusklasse‹[...] – womit das – wie Gereon Blaseio und Claudia Liebrand mit mindestens ebenso viel Recht sagen – ›postmoderne Film-Vexierspiel‹ auf nur eine Ebene heruntergebrochen wird. [...]
Ganz anders sind hingegen die Beiträge des ›Kill Bill Volume 1‹ und ›Kill Bill Volume 2‹ gewidmeten Sammelbandes, dem das treffende Wort [...] entnommen ist. Achim Geisenhanslüke und Christian Steltz haben ihn herausgegeben und eine Reihe Kultur- und GeisteswissenschaftlerInnen für ihn gewonnen, die ausnahmslos mit lesenswerten Beiträgen voller origineller ›Lesarten‹ des Films und erhellender Erkenntnisse aufwarten.«
Rolf Löchel, www.literaturkritik.de
»Anhand der vorliegenden exemplarisch behandelten Beiträge wird deutlich, dass die bereits im Vorwort angestrebte ›Erweiterung literaturwissenschaftlicher Kompetenzen‹ zu gewinnbringenden Einzelanalysen führen kann, anhand derer (literatur-)wissenschaftliche Praktiken geschärft werden können, ohne eine Trivialisierung der wissenschaftlichen Kultur befürchten zu müssen. Gleichwohl der Band natürlich nicht alle Aspekte des ›Tarantinoversums‹ aufgreifen kann, brilliert das Werk mit neun kultur- und literaturwissenschaftlichen Beiträgen, die jeweils zu sehr unterschiedlichen, aber durchweg erhellenden Erkenntnissen führen.«
Jenniver Pavlik, IASLonline
Film, Medien, Gender Studies, Intermedialität, Gegenwartskultur
Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Kulturwissenschaft
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