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In der Wechselwirkung der Wissenskulturen, zumal an den Schnittstellen von Wissenschaft und Öffentlichkeit, spielt die sprachliche Interaktion eine wesentliche Rolle. Merkwürdigerweise wird hier das, was für die Wissenschaft zentral ist und deren Dynamik wesentlich bestimmt, meist nur am Rande erwähnt: die Kontroverse. Dabei sind wissenschaftliche Kontroversen für die Öffentlichkeit besonders relevant, weil sie oft Themen betreffen, die mit Risiken und Unsicherheiten behaftet sind.
Anhand historischer und aktueller Fallbeispiele werden Kontroversen in der Wissenschaftskommunikation beschrieben und analysiert. Davon ausgehend werden Potenziale für eine Optimierung der Kommunikation ausgelotet.
Wolf-Andreas Liebert (Prof. Dr.) lehrt Sprachwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau und ist derzeit
Vizepräsident der Universität. Marc-Denis Weitze (Dr. rer. nat.) arbeitet am Forschungsinstitut des Deutschen Museums in München.
Pressestimmen
»Es ist Wolf-Andreas Liebert und Marc-Denis Weitze gelungen, theoretische Diskussionen, empirische Analysen und Vorschläge zur Nutzung von wissenschaftlichen Kontroversen zu integrieren.
Vergleichende Analysen von Kontroversen könnten der Wissenschaftsforschung in ... mehr
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