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Ökonomie und Medien sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Waren zirkulieren durch Märkte ähnlich wie Zeichen durch die Netze der Medien; die Ökonomien der Wahrnehmung und des Begehrens, der Aufmerksamkeit oder der Gabe stehen in engem Wechselverhältnis mit medialen Strukturen und Prozessen. Nicht zuletzt sind Medien kapitalistisch organisiert. Die Anthologie geht diesen vielfältigen Verbindungen nach, die innerhalb der Medien- und Kulturwissenschaften lange Zeit nur Randthemen waren. Über eine im engeren Sinne medienökonomische Perspektive hinaus werden Modelle vorgestellt, die die ökonomischen Voraussetzungen und Folgen medialer Prozesse in den Blick nehmen.
Die Herausgeber/-innen (tätig an den Universitäten Berlin, Dortmund, Frankfurt, Köln und Paderborn) arbeiten seit vielen Jahren an gemeinsamen Forschungsprojekten am Schnittpunkt von Medien-, Kultur- und Geschichtswissenschaft. 2002 haben sie den Band »Grundlagentexte zur Fernsehwissenschaft« vorgelegt.
Pressestimmen
»Viele der Beiträge sind medienökonomisch anregend, weil sie die Komplexität des Themenfeldes verdeutlichen und darauf aufmerksam machen, wie viele Fragen bislang nicht nur nicht bearbeitet, sondern nicht einmal gestellt sind.«
Marie Luise Kiefer, PUBLIZISTIK, 1 (2007) Weiterempfehlen
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