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Moderne Gesellschaften, so die gemeinsame These der Hauptakteure der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT), entwickeln ein Programm der strikten Unterscheidung zwischen den Bereichen Natur und Gesellschaft, das den Bereich der Natur von der sozialen Verantwortung ausklammert. Nun aber stelle sich heraus, dass diese Grenzziehung immer Fiktion gewesen sei, die Grenze zwischen Natur und Gesellschaft beginne zu verschwimmen, die Natur als vom Sozialen geschiedener Bereich scheine zu verschwinden. Welche Konsequenzen hat dies mit Blick auf ökologische Probleme? Was bedeutet das für die Umweltsoziologie? Welche diesbezüglichen Potenziale eröffnet die ANT?
Martin Voss (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Katastrophenforschungsstelle Kiel. Sein Arbeitsgebiet ist die Katastrophen- und Umweltforschung. Birgit Peuker (Dipl.-Soz.) ist Stipendiatin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Ihr Arbeitsgebiet ist die Risiko- und Techniksoziologie.
WWW: www.martinvoss.de
Pressestimmen
»Das Buch bietet [...] einen längst überfälligen und gelungenen Einblick in umweltsoziologisches Schaffen mit den Werkzeugen der ANT [Akteur-Netzwerk-Theorie]. Der Band kann umgekehrt aber auch als Einführungsbuch in die ANT genutzt werden. Alles in ... mehr
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