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Thomas Hecken

Theorien der Populärkultur

Dreißig Positionen von Schiller bis zu den Cultural Studies (2., unveränderte Auflage 2012)
2007, 232 S., kart., 22,80 €
ISBN 978-3-89942-544-4
Reihe Kultur- und Medientheorie
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In den zeitgenössischen Theorien zur populären Kultur rücken Bestseller und Unterhaltungsprogramme ebenso ins Blickfeld wie Mehrheitsentscheidung und öffentliche Meinung, Massen ebenso wie Subkulturen. In diesem Band werden Konzepte zu Produkten, Trägern, Rezeptionsweisen und Strukturen der populären Kultur erstmals im Zusammenhang vorgestellt und kritisch beleuchtet – Theorien und Überlegungen von Tocqueville, Schmitt, Adorno über Dewey, Benjamin, Bachtin, Barthes, Sontag, Eco bis hin zu Lazarsfeld, Parsons, Hall, Fiske, Bourdieu, Foucault, Habermas und anderen mehr.
Thomas Hecken (Dr. phil. habil.) ist Privatdozent für Deutsche Philologie an der Ruhr-Universität Bochum. Veröffentlichungen zuletzt: »Populäre Kultur. Mit einem Anhang 'Girl und Popkultur'« (Bochum 2006); »Gegenkultur und Avantgarde 1950-1970. Situationisten, Beatniks, 68er« (Tübingen 2006).
»In diesem Band werden wichtige, bis heute lesenswerte Beiträge zu einer Theorie der populären Kultur zusammengetragen.«
Oliver Neumann, www.lbib.de, 10 (2007)
»Das Buch [kann] als Einstieg in Beschäftigungen mit [...] der Popkultur hilfreich sein und darauf verweisen, inwiefern sich Denker mit Popularität und Popkultur auseinander setzten, ohne dies explizit zu tun, und heute noch fruchtbar sein können. Einen nachvollziehbaren Pfad ins Land Pop legt Hecken [...] aber allemal.«
Christoph Jacke, DE:BUG, 10 (2007)
»Das Buch ist Lesearbeit, man sollte mit Bleistift und Papier bewaffnet hineingehen. Dafür geht man allerdings mit einem neu erlangten Argumentations-Besteck aus dem Fundus extrem tiefenscharfer Denker hinaus, das jede Laber-Debatte um ›Sellout‹ oder ›Mainstream‹ wie Sandkastenspielchen erscheinen lässt. Arbeit, die sich lohnt.«
Oliver Uschmann, VISIONS, 11 (2007)
»Heckens Buch gehört zu jenen, denen [...] eine große Lesergemeinde zu wünschen ist.
Heckens Forderung, die Produzenten und Rezipienten bzw. die Arten und Weisen der Hervorbringung und Aneignung des jeweils Populären zur Basis wissenschaftlicher Analysen zu machen, seinem Plädoyer gegen alle wesenhaften Bestimmungsversuche des Populären und den oft implizit damit verbundenen (Negativ-)Bewertungen ist daher ebenso uneingeschränkt zuzustimmen wie der Hoffnung, die populäre Kultur möge darüber 'in den Plural treten.'«
Danny Walther, www.textfeld.at, 12 (2007)
»Thomas Hecken hat ein Buch vorgelegt, das in sehr spezifischen Fragekonstellationen ebenso spezifische, ausgewählte Blickwinkel von weiten Theorien in den Fokus nimmt und dabei Nachbarschaftsverhältnisse aufzeigt und Denkkonstellationen darlegt, die häufig so noch nicht zusammengeschaut wurden.«
Christian Schwarzenegger, m&z, 2 (2008)
»Positiv wirkt sich [...] aus, dass die einzelnen Kap[itel] selbst schon verschiedene Denker gegenüberstellen, wobei sich auch überraschende Paarungen ergeben, wie z. B. Michail Bachtin und John Fiske.«
Holger Briel, Germanistik, 49/1-2 (2008)
BA- und MA-Studiengänge der Kultur-, Medien-, Literatur- und Kunstwissenschaften sowie der Soziologie
Kulturtheorie, Kultursoziologie, Cultural Studies u.a.
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