|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Annemarie Firme, Ramona Hocker (Hg.)

Von Schlachthymnen und Protestsongs

Zur Kulturgeschichte des Verhältnisses von Musik und Krieg
2006, 302 S., kart., 28,80 €
ISBN 978-3-89942-561-1
Reihe Studien zur Popularmusik
|
 |

Vergriffen |
Musik und Krieg sind in der Geschichte eng verbunden mit Propaganda und Suggestion. Musik kann aber auch ein Medium für Künstler sein, ihre Haltung gegenüber dem Krieg auszudrücken.
Dieses Buch beleuchtet das Phänomen »Musik und Krieg« aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Spanne reicht dabei von der Renaissance über die beiden Weltkriege bis zu Woodstock, zeitgenössischer Filmmusik und Death Metal.
Die Beiträge bieten erstmals einen Zugang zum weiten ›Schlacht-Feld‹ Musik und Krieg und geben aufschlusseiche Einblicke in den zu jeder Zeit aktuellen Themenkomplex.
Annemarie Firme und Ramona Hocker studieren an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Musikwissenschaft.
WWW: www.musik-und-krieg.de
»Allen Beiträgen gemeinsam ist die Annahme, dass sich Musik auf vielfältigere Weise zur Politik in Beziehung setzt, als es das Klischeebild vom unpolitischen Charakter der Musik erahnen lässt. Vor allem verdient Anerkennung, dass mehrere Beiträge mit Legenden aufräumen, die sich bis heute um einzelne Musikerpersönlichkeiten, Musikgattungen oder Musikwerke herumranken. Auch überzeugen die detaillierten Werkanalysen, die ein tragender Bestandteil fast aller Beiträge sind.«
Dietmar Klenke, H-Soz-u-Kult, 1 (2007)
»Zu begrüßen ist [...] gerade aus kulturgeschichtlicher Sicht das Erscheinen des vorliegenden Sammelbandes, der sich dem Verhältnis von Musik und Krieg aus musikwissenschaftlicher Perspektive widmet, aber im Titel auch den Anspruch erhebt, einen kulturhistorischen Beitrag zu leisten.
Dass Musik keineswegs nur immanenten ästhetischen Spielregeln folgt, sondern oft genug eine hochpolitische und 'kriegswichtige' Angelegenheit war und ist, führt dieser Sammelband sehr deutlich vor Augen.«
Andrea Meissner, www.sehepunkte.de, 11/7 (2007)
»Dass Musik unpolitisch sei, ist eine gut gepflegte Mär, der dieser interessante Sammelband kompetent und mit höchst unterschiedlichen Beispielen widerspricht.«
Holger Böning, Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, 10 (2008)
»Es ist [...] hervorzuheben, dass in allen Beiträgen die politische Bedeutung von Musik zum Tragen kommt, so dass die Lektüre dieses Buches nicht nur dem musikwissenschaftlich, sondern auch dem politisch interessierten Leser einen gewinnbringenden Einblick in einen bislang wenig beachteten Themenkomplex bietet.«
Martin Pickelmann, www.jugendkulturen.de, 14 (2009)
»Insgesamt ist die in diesem Buch angestrebte Synthese von Musik- und Geschichtswissenschaft, die Verortung von Musik im Gesellschaftlichen und Politischen, befruchtend.«
Michael Fischer, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2009)
Musik, Krieg, Film, Kultur, Geschichte
Musikwissenschaft, Geschichte, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft
Weiterempfehlen
|
 |
Weitere Titel zu
|