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Steffen K. Herrmann, Sybille Krämer, Hannes Kuch (Hg.)

Verletzende Worte

Die Grammatik sprachlicher Missachtung
2007, 372 S., kart., 30,80 €
ISBN 978-3-89942-565-9
Reihe Edition Moderne Postmoderne
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Worte verletzen und kränken. Woher aber kommt diese Verletzungsmacht? Während in der deutschsprachigen Philosophie Sprache meist als Gegenmittel zur Gewalt begriffen wird, hat die US-amerikanische Debatte um ›hate speech‹ gezeigt, dass das Sprechen Gewalt nicht nur androhen oder verhindern, sondern selbst eine Form von Gewaltausübung sein kann. Wie nun sind sprachliche Verletzung, Ausgrenzung und Missachtung zu erklären und zu verstehen? Aus der Sicht verschiedener Disziplinen untersuchen die Beiträge dieses Bandes, welcher Logik, Grammatik und Rhetorik unser verletzendes Sprechen gehorcht.
Mit Beiträgen von u.a. Pierre Bourdieu, Penelope Brown/Stephen Levinson, Harold Garfinkel und Rae Langton.
Steffen Kitty Herrmann (M.A.) und Hannes Kuch (M.A.) sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin und arbeiten im Forschungsprojekt »Zur Performanz sprachlicher Gewalt« am Sonderforschungsbereich 447 »Kulturen des Performativen«.
Sybille Krämer ist Professorin für Philosophie an der FU Berlin und Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin.
»Da es im Verhältnis zum omnipräsenten Begriff der Performanz zum Thema der verletzenden Sprache noch wenig Texte gibt, ist es umso erfreulicher, dass in diesem Buch nun gleich fünfzehn TheoretikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort kommen um den verletzenden Worten auf den Leib zu rücken.«
Beate Hausbichler, fiber, 12 (2007)
»Im Überblick bietet sich ein breites inhaltliches und methodisches Spektrum [...], sodass zahlreiche Impulse zum Weiterdenken und Anstöße für Diskussionen und Kritik gewonnen werden können.«
Katharina Bauer, Ethica, 16/2 (2008)
»Das Buch beschäftigt sich fundiert und unterhaltsam mit diversen Facetten einer rhetorischen Gewalt, die weniger auf Überredung denn auf sprachlichen Übergriffen fußt.«
Literarische WELT, 12.04.2009
»Der Band [...] setzt sich facettenreich mit dem Phänomen der verbalen Gewalt auseinander.«
deutsche jugend, 57/6 (2009)
Sprache, (Verbale) Gewalt, Missachtung, Verletzung, Anerkennung
Philosophie, Soziologie, Linguistik, Pädagogik, Politologie
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