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Eine gegenseitige Durchdringung von Zivilgesellschaft und Markt manifestiert sich in der Politisierung des Konsums und der Selbstinszenierung von Unternehmen als sozial verantwortliche Bürger. Dies wirft grundlegende Fragen zur Neubestimmung von Bürgerschaftskonzepten und zur Erweiterung des Handlungsrepertoires von Protestakteuren in spätmodernen Konsumgesellschaften auf. Dabei fungieren (neue) Medien sowohl als Vermittler unternehmerischen Engagements als auch als Plattform für die Ausbildung neuer Protestformen. Der Band liefert einen Beitrag zur aktuellen Diskussion und versammelt Perspektiven von Wissenschaftlern und Praktikern.
Sigrid Baringhorst (Prof. Dr. phil.) lehrt Politikwissenschaft an der Universität Siegen. Ihre Schwerpunkte sind Migrationspolitik und politische Kommunikation. Sie leitet das Teilprojekt »Protest- und Medienkulturen im Umbruch. Transnationale Corporate Campaigns im Zeichen der digitalen Kommunikation« des FK 615 »Medienumbrüche« an der Universität Siegen.
Veronika Kneip und Johanna Niesyto sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im o.g. Projekt. Annegret März ist wissenschaftliche Hilfskraft im o.g. Projekt.
Pressestimmen
»Insgesamt handelt es sich um einen sehr empfehlenswerten Band, der für Laien wie auch für Experten interessante Einsichten und Anregungen bietet.«
Zeitschrift für Politikwissenschaft online, 27.03.2008 »Die Herausgeberinnen leisten mit ihrem Band ... mehr
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