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Udo Göttlich, Lothar Mikos, Rainer Winter (Hg.)

Die Werkzeugkiste der Cultural Studies

Perspektiven, Anschlüsse und Interventionen
2002, 348 S., kart., 25,80 €
ISBN 978-3-933127-66-2
Reihe Cultural Studies
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Vergriffen |
Cultural Studies haben sich nach ihren Anfängen in Birmingham zu einem transnationalen und transdisziplinären Projekt entwickelt. Auch im deutschsprachigen Raum fand eine breite Rezeption statt. Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen ließen und lassen sich von Cultural Studies inspirieren und bedienen sich aus deren theoretischer und methodologischer »Werkzeugkiste«, um diese Anstöße produktiv umzusetzen. Dieser Band dokumentiert sowohl den Einfluss der Cultural Studies als auch ihre engagierte Fortführung im deutschsprachigen Raum. Dabei wird deutlich, welche Bereicherung sie für die hiesigen Sozial- und Kulturwissenschaften darstellen. Zugleich zeigt sich die Anschlussfähigkeit der Cultural Studies in Deutschland und Österreich an die internationale Diskussion.
»Die wichtige Bedeutung des vorliegenden Buches liegt darin, dass es Perspektiven für die deutschsprachigen Cultural Studies eröffnet, die sich noch vor wenigen Jahren niemand hat vorstellen können.« (Larry Grossberg, Universität von North-Carolina, Chapel Hill)
Dr. Udo Göttlich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg.
Prof. Dr. Lothar Mikos ist Professor für Fernsehwissenschaft an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg.
Prof. Dr. Rainer Winter ist Professor für Medien- und Kulturtheorie an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt.
»Die Reader sind nicht nur für wissenschaftliche Einsteiger gewinnbringende Handbücher, sondern verfolgen konsequent und überzeugend den Anspruch, dass es mit der raffinierten, aber wohl teils auch mürbenden Forschungsarbeit an fiesen Stoffen wie den Bundys und den komplizierten, zunächst teils abgehoben wirkenden Theoriedebatten um Erkenntnisinteresse, Kritische Theorie, Post-Strukturalismus und De-Konstruktivismus vor allem zugleich um eine 'Theoretisierung von Politik' und die 'Politisierung von Theorie' geht, nicht als Selbstzweck, sondern wie Winter schreibt, um eine 'demokratischere und gerechtere Gesellschaft'.
Hinter herben Sprüchen in Soaps und simplen Stories steckt nämlich nicht nur Widerliches, sondern Widerständiges – es sind teils verschrobene Stilisierungen und Inszenierungen, die andere Lebensentwürfe in sich tragen, als gesellschaftlich gängig gewollt. Dafür das Gespür geweckt zu haben, geht als Verdienst weit über das nützliche Angebot interessanter Text- Zusammenstellungen hinaus. Man darf auf die Folgebände bei transcript gespannt sein.«
Rainer Jogschies, Kulturpolitische Mitteilungen, 96/1 (2002)
»[Ein] die Anschaffung durchaus lohnende[r] Band [...].«
Jörn Glasenapp, MEDIENwissenschaft, 3 (2002)
»Allen Pädagogen/innen mit Interesse an Jugendkulturen, Popkulturen und Massenmedien empfohlen.«
Thomas Bernhard, www.lehrerbibliothek.de, 10 (2004)
»Der vorliegende Band dokumentiert den Einfluss der Cultural Studies im deutschsprachigen Raum und zeigt sehr gut, wie der Forschungsprozess als 'Bricolage' funktionieren kann. Neben grundsätzlichen Klarstellungen zum teilweise problematischen Verhältnis von Ethnographie und Ethnologie zu den Cultural Studies versammelt der Reader sehr lesbare Werkstattberichte aus den Anwendungsfeldern dieser sehr offenen kulturwissenschaftlichen Vorgehensweise. Er bietet damit einen Einstieg in die Diskussion über die Cultural Studies und in mögliche Praxisfelder, zu deren ethnographischer Forschung das Werkzeug der Birminghamer Schule gut taugen könnte. Für VolkskundlerInnen, die jenseits traditioneller Pfade Aufgaben und Fragestellungen suchen, bietet die Lektüre manche Anregung und vielleicht auch einen Blickwechsel auf ethnologische Nahräume.«
Peter Bommas, Augsburger Volkskundliche Nachrichten, 23/7 (2006)
Lehrende und Studierende der Sozial- und Kulturwissenschaften und der Cultural Studies sowie der Medien- und Fernsehwissenschaften, Journalisten
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