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»Wir verstehen die Amerikaner nicht mehr« – diese im Gefolge von 9/11 und dem Irakkrieg oft vernehmbare Äußerung motiviert dazu, mit feldforschendem Blick amerikanische Alltagspraktiken in Augenschein zu nehmen – in seinem symbolischen Zentrum: dem Bundesstaat Texas. Die USA haben sich in den letzten zehn Jahren und insbesondere durch die (Wieder-)Wahl von Präsident George W. Bush zunehmend »texanisiert«, sowohl in der Fremdwahrnehmung als auch in der Diskussion um Identität innerhalb der USA. Texas wird in den europäischen Medien als »Hort des Bösen« repräsentiert.
Dieses Buch bietet eine Innensicht des großen Bundesstaates, indem verschiedene Aspekte der Alltagskultur – vom Umgang mit Landschaft und den Ernährungsgewohnheiten über die Waffenkultur bis hin zum Nationalheiligtum »Alamo« – näher vorgestellt und in Beziehung zu Konzeptionen von Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft, Staat und Nation gesetzt werden. Der Autor lebte zwei Jahre in Texas und führte dort eine ethnologische Feldforschung zum Thema »Texanische Identität« durch.
Dieter Haller (Prof. Dr.) lehrt Sozialanthropologie an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Politischen Anthropologie, dem Mittelmeerraum und den USA.
Pressestimmen
»[Das Buch sei] jenen empfohlen, die eine flüssig geschriebene, mitunter spannende Nationalcharakterstudie lesen wollen.«
Cristian Alvarado Leyton, H-Soz-u-Kult, 17.06.2008 »›Lone Star Texas‹ ist alles in allem ein sehr lesbares, informatives und ... mehr
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