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Massenmedien sind immer auch Technologien, die bei der Sinneswahrnehmung ansetzen. Das ist für die Kultursoziologie doppelt interessant: Einerseits sind diese heute selbstverständlichen Technologien der Sinneswahrnehmung im Bereich der Künste entstanden, deren Stellung sich durch die technische Vervielfältigung ihrer Werke tiefgreifend verändert. Andererseits aber wandelt sich mit der massenhaften Verfügbarkeit von Bildern, Schrift und Klängen auch die menschliche Wahrnehmung selbst.
Unter dieser kultursoziologischen Fragestellung verbindet dieser Band kunstgeschichtliche, medien- und literaturwissenschaftliche Perspektiven miteinander.
Lutz Hieber (Prof. Dr.) ist Professor für Soziologie an der Leibniz-Universität Hannover. Seine Forschungsinteressen sind Kunst- und Kultursoziologie.
Dominik Schrage (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der TU Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Soziologische Theorie sowie Konsum- und Mediensoziologie.
Pressestimmen
»Insgesamt ermöglicht der Band einen Einblick in die Problematik eines soziologischen Gesellschaftsbegriffs, der dazu neigt, Technik und Ästhetik an den ›Rand des Sozialen‹ zu drängen (Wolfgang Eßbach).«
Dierk Spreen, Sociologica Internationalis, ... mehr
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