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Strategien der Verdatung nehmen eine exklusive Position in der Medienforschung ein. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen, wie diese Verfahren Mediennutzung sichtbar werden lassen und auf diesem Weg formieren. Im Zentrum stehen die Anfangsphasen der Verdatung zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Zwischen frühen Sondierungen und einer ersten institutionellen Verstetigung ist eine Zeit heftiger Kontroversen darüber zu beobachten, welche wissenschaftlichen Praktiken auf effektive und verlässliche Weise Mediennutzer als ein spezifisches »Publikum« konturieren. Der Band verfolgt eine diskurshistorische Analyse dieser Aushandlungen.
Irmela Schneider ist Professorin für Medienwissenschaft an der Universität zu Köln und stellvertretende geschäftsführende Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs »Medien und kulturelle Kommunikation« (Köln).
Isabell Otto ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg »Medien und kulturelle Kommunikation« und am Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der Universität zu Köln.
WWW: www.fk-427.de
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