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Das Buch vergleicht drei multiethnische Gesellschaften Süd- und Südostasiens – die Philippinen, Sri Lanka und Malaysia – in Bezug auf deren Fähigkeit, interethnische Konflikte gewaltarm zu bearbeiten.
Gezeigt wird, dass weder Multiethnizität Gewalt befördert, noch dass eine demokratische Regierungsform als Allheilmittel zur Zivilisierung des interethnischen Konfliktaustrags gelten kann. Vielmehr kommt dem Faktor Kultur eine zentrale Rolle sowohl für die Wege in die Gewalt als auch für deren Vermeidung zu. Ethnizität und politische Institutionen können in Abhängigkeit von kulturellen Mustern sowohl konfliktverschärfend als auch -zivilisierend wirken.
Peter Kreuzer (Dr. phil.) forscht als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Sein Forschungsschwerpunkt ist die politische Gewalt in Südostasien.
Mirjam Weiberg arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Internationale Politik und Südasien.
Pressestimmen
»Die vergleichende Studie bietet überraschende Erkenntnisse und viele Informationen über die drei Staaten.«
Welt-Sichten, 5 (2009) Weiterempfehlen
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