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Julia Reinecke
Street-Art
Eine Subkultur zwischen Kunst und Kommerz
2007, 194 S., kart., zahlr. farb. Abb., 23,80 €
ISBN 978-3-89942-759-2
Reihe Urban Studies
Schlagworte:Graffiti, Street-Art, Werbung, Subkultur, Kunst, Banksy Adressaten: Soziologie, Marketing, Design, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften
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Dieses Buch ist die erste wissenschaftliche Analyse von Street-Art. Es gewährt einen tiefen Einblick in die Subkultur und fragt, inwiefern Street-Art zwischen Graffiti, Bildender Kunst und Werbung zu verorten ist.
Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer vier Jahre langen qualitativen Recherche, während der die Autorin mit internationalen, namhaften Akteuren wie Blek Le Rat, D*Face, Invader, Jeroen Jongeleen und Stefan Marx sprach. Die Arbeit anderer Akteure – wie Banksy und Shepard Fairey (OBEY) – wird vorgestellt. Den theoretischen Unterbau liefern die Feldtheorie von Pierre Bourdieu und Subkulturtheorien von Sarah Thornton und David Muggleton.
Die Kulturwissenschaftlerin Julia Reinecke (M.A.) arbeitet als freie Journalistin in Berlin. Sie schreibt für ZEIT-Online und produziert Radiobeiträge für MotorFM, SWR2 und Deutsche Welle.
Pressestimmen
»Kulturwissenschaftlerin Julia Reinecke hat bei ihrer vierjährigen Recherche viele Artists ausführlich interviewt und zeichnet so ein höchst lebendiges Bild einzelner Persönlichkeiten und der gesamten Subkultur. Erst im letzten Drittel wird es theoretischer, ... mehr aber genau diese soziologische Perspektive hilft, das Phänomen Street Art auf den Boden der Tatsachen zu bringen und erst richtig anschaulich und spannend zu machen.«
PAGE, 9 (2007)
»Was soll das alles? Vollgeschmierte Wände, lästige Aufkleber und riesige Poster an alten Häusern. Aus Schaufenstern grienen Stofftiere, und die neuesten Sneaker ähneln Malkästen einer Vorschule. Warum sehen die Innenstädte mittlerweile wie chaotische Kinderzimmer aus? Julia Reinecke gibt darauf fundierte Antworten.
Das Ergebnis heißt 'Street-Art', ein Buch, in dem sie den Spagat schafft zwischen der trockenen, wissenschaftlichen Herangehensweise und der illustrativen Beschreibung eines so vielfältigen, vor allem bunten Phänomens.«
style 100 & the family tunes, 9 (2007)
»Fuer den einen mag Street-Art in Verbindung mit Graffiti nur Vandalismus sein, fuer den anderen ist es die Moeglichkeit als Normalbuerger den oeffentlichen Raum mitzugestalten.
Julia Reineckes Buch zeigt, was Street Art alles sein kann und inspiriert bestimmt den ein oder anderen Kuenstler/Aktivisten.«
Michael Taube, Berliner Gazette, 31.08.2007
»Nach etlichen Graffiti-Publikationen der letzten Jahre, die eher mit Bildmaterial glänzen und wortkarg bleiben, präsentiert sich dieser Band als eine wort- und gedankenreiche Street-Art-Studie.«
Danuta Springmann, ekz-Informationsdienst, 11 (2007)
»Bedeutende Positionen, die teilweise die Grenze zwischen öffentlichem Außen- und musealem Innenreaum transzendieren, werden kurz besprochen. Dergestalt erschließt sich den Lesern ein repräsentatives Panorama aktueller Tendenzen der Post-Graffiti Ära.«
Daniel Kalt, dérive, 1-3 (2008)
»Julia Reinecke gelingt es, ein höchst lebendiges Bild der gesamten Subkultur aufzuzeigen und schafft dabei den Spagat zwischen der trockenen, wissenschaftlichen Herangehensweise und der illustrativen Beschreibung eines so vielfältigen, vor allem bunten Phänomens und inspiriert bestimmt den ein oder anderen Künstler/Aktivisten.«
Spielplatz Stadt, 10.10.2007
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