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Wie verlaufen die Argumentationsmuster in Völkerkundemuseen und den Wissenschaften der Völkerkunde sowie der Anthropologie zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Das Buch versucht, dieser Frage an zwei Fallbeispielen nachzugehen, indem der theoretische Diskurs der Sammlungs-, Ausstellungs-, Lehr- und Forschungspraxis gegenübergestellt wird.
Der identifizierte Wandel von einem »Kultur«- hin zu einem »Rasse«-Begriff sowie der Perspektivenwechsel von Objekten hin zu Körpern wird dabei in einem breiten kolonialen Kontext interpretiert – über ein tradiertes Epochenverständnis hinaus. Dadurch werden Kontinuitäten und Brüche präziser erkennbar als bislang üblich.
Anja Laukötter (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin, Berlin und lehrt Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Anthropologie/Ethnologie, Repräsentationsformen sowie Kultur- und Rasse-Theorien.
Pressestimmen
»Anja Laukötters akribisch recherchierte und gut lesbare Studie füllt [...] nicht nur für Wissenschaftshistoriker eine Forschungs- und für an der eigenen Fachgeschichte interessierte Ethnologen eine Wissenslücke. Das Ringen der beiden Protagonisten erzählt ... mehr
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