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Thomas Friedrich-Hett (Hg.)
Positives Altern
Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen
2007, 230 S., kart., 23,80 €
ISBN 978-3-89942-799-8
Reihe DiskurSys
Schlagworte:Alter, Beratung, Therapie, Coaching, systemische Praxis, Positives Altern Adressaten: Systemische Psychotherapie, Gerontologie, Gerontopsychiatrie, Laienhilfe
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Ältere Menschen sind in Beratung und Psychotherapie deutlich unterrepräsentiert. Zurückzuführen ist dies weniger auf deren Vorbehalte als vielmehr auf Berührungsängste von Beratern und Therapeuten.
Mit der Perspektive des »Positiven Alterns« lädt dieser Band zu einer Rekonstruktion unserer Altersbilder ein. Ausgehend von einem systemischen Ansatz werden Grundelemente der beraterischen und therapeutischen Arbeit mit älteren Menschen formuliert und in ergänzenden Beiträgen praxisnah dargestellt. Themen sind dabei u.a. Partnerschaftsberatung im Alter, Beratung homosexueller Senioren, Schreibgruppen und erlebnistherapeutische Methoden, Empowerment-Coaching sowie feministische Seelsorge.
Thomas Friedrich-Hett (Dipl.-Psych. und exam. Krankenpfleger) ist seit über 20 Jahren in psychiatrischen Kontexten tätig. Er ist Lehrtherapeut für systemische Therapie und Beratung (viisa, SG) und arbeitet freiberuflich als Referent, Berater und Supervisor.
Pressestimmen
»[I]mmer noch ist festzuhalten, dass ältere Menschen unter den Nutzern psychotherapeutischer Angebote eindeutig unterrepräsentiert sind, und dass Defizitorientierungen im Hinblick auf Alterungsprozesse in unserer fachlichen Community weit verbreitet ... mehr sind. Friedrich-Hett zeigt praxisbezogen und mit interessanten therapeutischen Fallbeispielen wertvolle Alternativen auf [...].«
Thomas Keller, ZSTB, 1 (2008)
»Es handelt sich insgesamt um einen wichtigen Beitrag zur Belebung und Bereicherung der beraterischen und therapeutischen Angebote für Senioren. Die Stärke liegt darin, die noch vorhandenen, häufig übersehenen Fähigkeiten älterer Menschen zur Problembewältigung effizient zu nutzen. Er ist Praktikern sehr zu empfehlen, die für ressourcenorientiertes Vorgehen empfänglich sind, sich aber auch bewusst machen, wo die Grenzen dieses Ansatzes liegen.«
Prof. Dr. Hans Goldbrunner, www.socialnet.de, 28.03.2008
»Durch viele Fallbeispiele ist ein enger Praxisbezug gelungen. Ein Buch, das neue Perspektiven des Alterns aufzeigt und durch die spannende Themenauswahl einen besonderen Reiz erhält.«
Psychotherapie im Dialog, 1 (2008)
»Das Buch sei Jung und Alt und insbesondere allen, die in Beratung und Therapie mit alten Menschen zu tun haben, zur Lektüre empfohlen.«
Tim Schrammm, www.systemmagazin.de, 07.05.2008
»Endlich ein Buch zum Thema Beratung mit alten Menschen!
Das Buch ist gut zu lesen und überall finden sich interessante Anregungen, die Praktiker motivieren werden, in ihrer Arbeit mit älteren Menschen Neues auszuprobieren.«
Jan-Cort Mensching, systhema, 2 (2008)
»Eine veränderte Haltung zum Älterwerden scheint der zentrale Schlüssel zum Erfolg in der Arbeit mit Senioren zu sein. Dies wird mit dem vorliegenden Buch erreicht und hierin liegt auch sein besonderer Wert.«
Michael Scharmann, systeme, 22/1 (2008)
»Insgesamt handelt es sich [...] um ein sehr lesenswertes Buch zu einem angenehmen Preis für Mitarbeiter, die im Altersbereich tätig sind, aber auch für die älteren Menschen selbst, die
sich bewusst mit ihrem Älterwerden auseinandersetzen wollen.«
Johannes Kipp, Psychotherapie im Alter, 2/5 (2008)
»›Positives Altern‹ trägt dazu bei, die Sicht auf das Altern entscheidend zu verändern, und ist somit ein wichtiger Beitrag für die Gerontopsychotherapie. Allen, die mit älteren KlientInnen arbeiten, ist es wärmstens zu empfehlen.«
Carmen Unterholzer, Familiendynamik, 4 (2008)
»Der Leser bekommt wertvolle Anregungen und Orientierung für die eigene beratende oder therapeutische Praxis mit alten Menschen an die Hand.«
Johanna Schacht, Dr. med. Mabuse, 177 (2009)
»Herausgekommen ist ein Buch mit vielen interessanten Fakten, theoretischen Überlegungen und praxisnahen Beispielen.«
Forum SOZIAL, 1 (2009)
»Das Buch spricht in lebendiger Weise direkt aus der therapeutischen Praxis und zeigt sowohl, wie allgemein therapeutische Haltungen und Interventionen spezifisch auf die Bedürfnisse älterer Personen abgestimmt werden können, als auch, welche Arbeitsformen sich besonders für diesen Kontext eignen.«
Jochen Schweitzer, KONTEXT, 40/1 (2009)
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