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Florian Huber

Durch Lesen sich selbst verstehen

Zum Verhältnis von Literatur und Identitätsbildung
2008, 246 S., kart., 24,80 €
ISBN 978-3-89942-827-8
Reihe Reflexive Sozialpsychologie
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Lesen und Erzählen gehören zu den elementaren Kulturtechniken des Menschen. Dieses Buch bringt beide Perspektiven zusammen und zeigt, wie Leser ihre individuellen Lebensgeschichten über die Rezeption von Literatur verhandeln und sich dabei im Spiegel literarischer Texte selbst entwerfen.
Damit wird zugleich eine Einführung in die aktuelle Identitätsforschung gegeben. Zudem wird deutlich, dass Lesen – und vielmehr noch die Reflexion bewegender Leseerfahrungen – gerade in einer Zeit, in der biographische Selbstentwürfe zunehmend vor neue Herausforderungen gestellt werden, eine bedeutsame Ressource für die Verhandlung der eigenen Identität darstellt.
Florian Huber (Dr. phil.) führt eine Praxis für »reflexive Lebensbetrachtung« am Chiemsee und ist dort als freiberuflicher Dozent in der Ausbildung von Heilpraktikern auf dem Gebiet der Psychotherapie tätig.
WWW: www.elarena.de
»Hubers Studie ist eine instruktive und uneingeschränkt zu empfehlende Lektüre [...].«
Stefan Neuhaus, www.literaturkritik.de, 8 (2008)
»Eine interessante, spannende und lesenswerte Sache!«
Martin Sexl, www.literaturhaus.at, 22.09.2008
»Florian Hubers Ausführungen [können] auch für Pädagogen von Gewinn sein.«
Kai Agthe, Deutsch Unterricht, 2 (2009)
»[H]ubers Buch [gibt] sich als reflektierte Ratgeberlektüre zu erkennen. [...] Denn es weist nach, dass Lektüre allein zwar helfen, aber auch belasten kann, und es zeigt an praktischen Beispielen, was zu tun ist, damit die Lektüre hilft.«
Wolf Wucherpfenning, Freiburger literaturpsychologische Gespräche, 30 (2011)
Identität, narrative Identität, Literatur, Bibliotherapie, Lesen
Psychologie, Philosophie, Literaturwissenschaft, Pädagogik, Therapeuten, psychologische Berater, Seelsorge, Lehrer
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