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Die Allgegenwart der Foucault'schen Theorie einer Mikrophysik der Macht blockiert immer wieder Versuche, seine theoretischen Ansätze für eine Untersuchung von Widerstandspotenzialen fruchtbar zu machen. Das Buch greift die daraus resultierende Lücke auf und nähert sich Foucaults Werk aus verschiedenen Perspektiven an. Dabei werden nicht nur die Potenziale zur Analyse von Widerständigkeiten seines Werkes selbst identifiziert und ihre Grenzen aufgezeigt, sondern zugleich der Versuch unternommen, sie in aktuellen Untersuchungen produktiv einzubinden.
Daniel Hechler (M.A.) arbeitet am Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und engagiert sich in der »Leipziger Forschungsgruppe Soziales e.V.«.
Axel Philipps (Dr.) ist Sozialwissenschaftler am Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht in Heidelberg und in der »Leipziger Forschungsgruppe Soziales e.V.« tätig.
Pressestimmen
»Alles in allem ist der Sammelband von Hechler und Philipps [...] ein interessantes Buch über den Widerstand und die Möglichkeiten, dieses Phänomen theoretisch darzustellen.«
Alexandra Popp, kritikon, 11 (2008) »Wer Foucault noch nicht gut kennt, ... mehr
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Lesetipps
Weitere Titel zu:
Interview
... mit Dr. Axel Philipps und Daniel Hechler
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Zu Foucault wurde bereits viel geschrieben und herausgegeben. Die Bedeutung von Widerstand im Denken Foucaults hat jedoch in nur wenigen Abhandlungen und Artikeln Eingang gefunden. Hier greift der Band den Faden auf und bietet Ansätze für ein Weiterdenken. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Foucault gilt als DER Theoretiker der Macht. Anstatt jedoch von ... mehr
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