|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Renate Mayntz, Friedhelm Neidhardt, Peter Weingart, Ulrich Wengenroth (Hg.)

Wissensproduktion und Wissenstransfer

Wissen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit
2008, 350 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-89942-834-6
Reihe Science Studies
|
 |

Bestellen |
Die Wissenschaft sieht sich zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, politik- und handlungsrelevantes Wissen bereitzustellen. Gleichzeitig wird ein Rückgang an Vertrauen in die Wissenschaft beklagt und die Forderung nach risikosensibler sowie problem- und nutzenorientierter Forschung erhoben. Aus diesem Spannungsfeld heraus ergeben sich vielfältige Fragen nach den Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen von Wissenschaft sowie nach der Bedeutung wissenschaftlicher Expertise für politische Entscheidungen.
Die Beiträge des Bandes widmen sich diesem Fragenkomplex aus unterschiedlichen Perspektiven und ermöglichen so neue Einblicke in die Bedeutung des wissenschaftlichen Wissens und der Expertise für Gesellschaft und Politik.
Renate Mayntz (Prof. Dr. Dr. h.c. mult.) ist Direktor emeritus des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gesellschaftstheorie, politische Steuerung, Politikentwicklung und Implementation.
Friedhelm Neidhardt (Prof. Dr. rer. pol. Dr. phil. h.c.) ist Professor emeritus für Soziologie an der Freien Universität Berlin. Von 1994 bis 2000 war er Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).
Peter Weingart (Prof. Dr.) ist Professor für Soziologie (Wissenschaftssoziologie und -politik) an der Universität Bielefeld und Direktor des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld (IWT). Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind wissenschaftliche Politikberatung sowie Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Ulrich Wengenroth (Prof. Dr. phil.) ist Ordinarius für Geschichte der Technik an der TU München und Geschäftsführender Vorstand des Münchner Zentrums für Wissenschafts- und Technikgeschichte am Deutschen Museum.
WWW: www.sciencepolicystudies.de
»[Der Band veranschaulicht,] wie komplex das Interaktionsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft angesichts einschneidender Wandlungen in den Formen der Wissensproduktion sowie der methodischen und gesellschaftlichen Ansprüche an Wissenschaft in der zweiten Moderne geworden ist.«
Sicco Lehmann-Brauns, wissensmanagement, 1 (2009)
Science Policy, Wissenschaftsforschung, Wissenschaftspolitik
Soziologie, Politikwissenschaft, Wissenschaftsforschung, Wissenschaftstheorie
Weiterempfehlen
|
 |
Interview
... mit Dr. phil. Peter Krause
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Das vorliegende Buch präsentiert einen wichtigen Teil der gegenwärtigen Science-Policy- und Wissenschaftsforschung in Deutschland und ... mehrbietet so die Möglichkeit, einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion in diesen Forschungsfeldern zu erlangen.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Aufgrund der Aktualität der in diesem Buch versammelten Beiträge gelingt es, sowohl die spezifische Fragilität und Vorläufigkeit wissenschaftlichen Wissens anschaulich zu verdeutlichen, als auch gleichzeitig die ungebrochene Bedeutung wissenschaftlichen Wissens für politische Entscheidungen und die gesellschaftliche Entwicklungen aufzuzeigen.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die Wissenschaft wird zunehmend als wichtige Ressource für die Gesellschaft erkannt. Gleichzeitig wird in der Öffentlichkeit aber auch Kritik an der Rolle der Wissenschaft für gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen formuliert. Das vorliegende Buch bietet wichtige Ansatzpunkte, um sich mit der komplexen Rolle wissenschaftlichen Wissens für und in der Gesellschaft auseinanderzusetzen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Am liebsten würden wir das Buch mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Massenmedien diskutieren.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Das Buch trägt entscheidend dazu bei, die komplexen Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit aufzuzeigen und verstehbar zu machen.
Lesetipps
Weitere Titel zu
|