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Ob im multimedialen Theater, im Hollywoodfilm oder im städtischen Raum – der Wettstreit der Künste ist allgegenwärtig. Seine erhebliche Brisanz zeigt sich, wenn sowohl finanzielle als auch Aufmerksamkeitsressourcen des Publikums zur heiß begehrten Ware avancieren. Vertreter/-innen aus Wissenschaft und Praxis hinterfragen in diesem Buch die intermedialen Strategien, mit denen etwa Film und Malerei, Bild und Ton miteinander und gegeneinander antreten. Anhand aktueller ›Events‹ – von der Fußball-WM bis zur touristischen Vermarktung der Künste innerhalb des globalen Städtewettbewerbs – diskutieren die Beiträge Fragen der Medienkonkurrenz und Kulturökonomie. Entwickelt sich der Wettstreit zunehmend zu einem (Überlebens-)Kampf der Künste und ihrer Institutionen?
Erika Fischer-Lichte (Prof. Dr. Dr. hc.) ist Professorin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin und u.a. Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs »InterArt«.
Kristiane Hasselmann (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereichs »Kulturen des Performativen« am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin, wo sie zum Tabubruch im Theater der Gegenwart forscht. Alma-Elisa Kittner (Dr. phil.) ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt »Barock und Moderne« an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Leserforum
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