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Populäre Bilder von Wissenschaft werden von Druck- und elektronischen Medien verbreitet. Sie gehören zum Alltagswissen. Wo kommen sie her und wie werden sie gemacht? Gibt es Beziehungen zwischen den Bildern, die in den Wissenschaften produziert werden, und dem Bild, das sich die Öffentlichkeit von Wissenschaft macht? Wenn ja, wie lassen sich diese Beziehungen beschreiben?
Der Band untersucht den Zusammenhang zwischen Bildern in der Wissenschaft und von der Wissenschaft vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Bilder vom Frosch im Laborexperiment bis zu den Phantasiewelten der Nanotechnologie, denen im Spielfilm und anderen populären Medien die Bilder des ›mad scientist‹ wie Frankenstein und Dr. Caligari, aber auch des Fortschritts im Hochtechnologielabor gegenüberstehen. Die Beiträge bieten vielfältige Perspektiven auf das Problem, wie Bilder als Medium die ›Innenwelt‹ der Wissenschaft mit der ›Außenwelt‹ eines Laienpublikums verbinden.
Bernd Hüppauf (Prof. Dr.) ist Emeritus für Deutsche Literatur und Literaturtheorie der New York University. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Mentalitäts- und Kulturgeschichte der Moderne.
Peter Weingart (Prof. Dr.) ist Professor für Wissenschaftssoziologie und -politik und Direktor des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) an der Universität Bielefeld. Sein Forschungsschwerpunkt ist das Verhältnis von Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit.
Pressestimmen
»Bernd Hüppauf zeigt exemplarisch für den Frosch, das beliebteste Labortier vor der Karriere der Maus, wie sich Darstellungen verändern: Vom mythologisch aufgeladenen über das bis zur Unkenntlichkeit zerlegte, in Apparate eingespannte Tier bis hin zum ... mehr
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