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Der Mann in der Krise, Ines Kappert Ines Kappert

Der Mann in der Krise

oder: Kapitalismuskritik in der Mainstreamkultur


2008, 250 S., kart., 24,80 €
ISBN 978-3-89942-897-1
Reihe Kultur- und Medientheorie



Schlagworte:

Männlichkeit, Diskursanalyse, Kino und Literatur


Adressaten:
Kulturwissenschaft, Gender Studies, Masculinity Studies, Komparatistik

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Die Figur des ›ganz normalen Mannes‹ als Verlierer unserer Gesellschaft erfreut sich seit Ende der 1990er Jahre großer Popularität. Aber was ist an der marktfähigen Rede von Männern in der Krise interessant?
Die Studie zeigt, dass die Inszenierung des unrettbar realitätsuntüchtigen Mannes zum Sigle einer harschen Gesellschaftskritik wird. Hollywoodblockbuster wie »American Beauty« von Sam Mendes oder »Fight Club« von David Fincher ebenso wie die Romane von Michel Houellebecq koppeln die Erzählung von dysfunktionalen Mittelschichtsmännern an die Beschreibung der Konsumgesellschaft als weder menschliches noch zu humanisierendes System.

Ines Kappert (Dr. des. phil.) ist Autorin und Meinungs-Redakteurin der tageszeitung (taz). Ihre Schwerpunkte liegen bei Fragen der Identitätspolitik, dem Feminismus, der zeitgenössischen Literatur und des Films sowie den Kulturszenen im östlichen Europa.
WWW: www.taz.de

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Pressestimmen

»Das Buch ist allen zu empfehlen, die sich für die Frage interessieren, wie heutzutage in Film und Literatur eine Geschlechterordnung abgesichert wird, in der nicht mehr die Benachteiligung der Frau, sondern die des Mannes im Mittelpunkt steht.«

www.single-generation.de,  ... mehr 

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Lesetipps


Jutta Jacob, Swantje Köbsell, Eske Wollrad (Hg.)
Gendering Disability

Valeria Sterzi
Deconstructing Gender in Carnival

Barbara Schütze
Neo-Essentialismus in der Gender-Debatte


Weitere Titel zu:

 

Interview

... mit Dr. des. phil. Ines Kappert

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil es bislang kaum Bücher gibt, die sich die allgemeine Rede vom »Mann in der Krise« auf ihre grundsätzliche Dramaturgie ansehen. Häufig wird die These, Männer seien heutzutage zu den Verlierern in unserer Gesellschaft geworden, bejaht oder verneint. Mein Buch hingegen fragt danach: Welche Opferinszenierung kommt hier zum Tragen? Welche Schuldigen werden für die männliche Misere benannt?  ... mehr 



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