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Die Behauptung des Dandys, Fernand Hörner Fernand Hörner

Die Behauptung des Dandys

Eine Archäologie


2008, 356 S., kart., 34,80 €
ISBN 978-3-89942-913-8
Reihe Lettre



Schlagworte:

Dandy, Kulturtransfer, Diskursanalyse, Anekdote, Übersetzung


Adressaten:
Kultur- und Literaturwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Komparatistik, Literatursoziologie

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Was ist ein Dandy? Während die klassischen l'homme et l'œuvre-Ansätze die Figur des Dandys als Amalgam von Autorintention, Werk und Leben sehen, wird hier der Versuch unternommen, den Dandy mit aktuellen Methoden der kulturwissenschaftlich informierten Literaturwissenschaft zu analysieren. Die dezidiert archäologisch-diskurstheoretische Perspektive des Bandes setzt sich kritisch mit dem New Historicism sowie den Ansätzen von Michel Foucault und Jürgen Link auseinander, um Konzept und Theorie der »Behauptung« zu erarbeiten. Dadurch wird eine alternative Betrachtungsweise kanonisierter und nicht-kanonisierter Texte ermöglicht, welche u.a. eine Neubewertung des Genres der Anekdote impliziert. Dies führt zu einem überraschenden Bild des Dandys, das neue Impulse für die Forschung anzuregen vermag.

Fernand Hörner (Dr. phil.) ist Geschäftsführer des Frankreich-Zentrums an der Universität Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur des 19. Jahrhunderts, Diskursanalyse, Übersetzungstheorie und -praxis sowie Populärmusik.

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Pressestimmen

»[E]ine äußerst lesenswerte Studie.«

www.dandysme.eu, 30.03.2008

»Hörner hat mit seiner Archäologie des europäischen Dandyismus ein überaus anregendes und facettenreiches Buch vorgelegt und darin vielfältige neue Perspektiven auf ein vertrautes,  ... mehr 

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Interview

... mit Dr. phil. Fernand Hörner

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Der Dandy ist eine omnipräsente Figur, die jeder zu kennen meint und jeder anders auffasst. Der Dandy ist nicht nur die Erscheinung der ›Moderne‹ im Sinne Baudelaires, sondern wird auch heute noch unter unterschiedlichsten Vorzeichen als moderne Figur konzipiert. Gleichzeitig wohnt ihm der Zauber des unwiderbringlich Vergangenen bei. Diese Arbeit fragt nach den Mechanismen und Ästhetiken  ... mehr 



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