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Kreativität ist (fast) überall – so lehrten es insbesondere die Kulturwissenschaften des Alltags. Inzwischen fahnden Expertengremien nach den Möglichkeitsbedingungen symbolkompetenter Kreativindustrien, während Kritiker/-innen in der Forderung nach mehr gesellschaftlich verwertbarer Kreativität einen »gouvernementalen Imperativ« am Werk sehen.
Das Themenheft beinhaltet Fallstudien über: • Stadt, Kreativität und Kulturwissenschaften (Diskussionsschwerpunkt) • Geniediskurs und Kreativitätsbegriff • Entstehungskontexte der Cultural Studies • Identitätsrepräsentationen im Internet • Soziale Kreativität und Fetischismus im Kulturvergleich • Kreativitätsmythen und Architekturhochschulen
Birgit Althans (PD Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich »Kulturen des Performativen« an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender und Cultural Studies sowie historische und pädagogische Anthropologie.
Kathrin Audehm (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Anthropologie und Erziehung und am Sonderforschungsbereich »Kulturen des Performativen« an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind pädagogische Ethnografie, Ritualforschung sowie interkulturelle Erziehung. Beate Binder (Prof. Dr. rer. soc.) ist Professorin für Volkskunde an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Stadtethnologie, Geschlechterforschung, Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, Technikforschung, politische Anthropologie sowie Symbolforschung. Moritz Ege (M.A.) ist Doktorand am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seine Forschungsschwerpunkte sind Populärkultur- und Stadtforschung. Alexa Färber (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Stadtforschung, Wissensanthropologie sowie Repräsentationsarbeit.
Pressestimmen
»Textsammlungen wie die 'Zeitschrift für Kulturwissenschaften' eröffnen neue Blickwinkel und machen nicht zuletzt Lust darauf sich mit einzelnen Themen und Aspekten näher zu beschäftigen. In diesem Sinne: Ganz und gar gelungen!«
Martin Mühl, thegap, 8 (2008) Weiterempfehlen
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