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Das in dieser Studie praktizierte Vorgehen unterscheidet sich vom vorherrschenden philosophischen Diskurs. Dort wird so manches Allgemeine und Grundsätzliche zum Thema gesagt, doch die empirische Analyse über Umfang, Entstehung und Wirkungen von Armut und Reichtum sowie über ihren Zusammenhang wird vernachlässigt. In dieser Studie wird darum zunächst »die Sache selbst« erörtert, bevor die philosophische Vertiefung beginnt. So wird deutlich, dass Arm und Reich ein dialektisches Verhältnis eingehen, das vom Reichtum her übergriffen und daher bestimmt wird und das wesentlich Ausdruck des Verhältnisses von Lohnarbeit und Kapital ist.
Werner Rügemer (Dr. phil.), Philosoph und Publizist, ist Lehrbeauftragter an der Universität Köln und Vorsitzender von Business Crime Control. 2002 erhielt er den Journalistenpreis des Bundes der Steuerzahler NRW.
WWW: Werner Rügemer
Pressestimmen
»Somit sind Armut und Reichtum keine für sich bestehenden Kategorien, sondern 'Fernwirkungen des dialektischen Verhältnisses von Lohnarbeit und Kapital (31)'. Dies überzeugend nachgewiesen zu haben, ist das Verdienst der exzellenten Abhandlung, der man, ... mehr
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