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Dieser Text legt Pierre Bourdieus Theorie der sozialen Praxis erstmals als eigenwertige Theorie der modernen Gesellschaft aus. Neben einer Analyse ihrer theoretischen Problembezüge und begrifflichen Konzeption wird die Theorie sozialer Felder differenzierungstheoretisch gelesen und im Hinblick auf ihre Deutungspotenziale systematisiert. Um die Eigenständigkeit von Bourdieus Beitrag herauszuarbeiten, wird die vom Feld der Macht ausgehende Untersuchung der unterschiedlichen sozialen Felder (Kultur, Recht, Politik, Massenmedien, Ökonomie) in einem differenzierungstheoretischen Diskurs kontextiert.
Gregor Bongaerts (Dr. phil.) lehrt Soziologie an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte sind theoretische Soziologie, Phänomenologie, Praxistheorie und Gesellschaftstheorie.
Pressestimmen
»[Es] zeugt von einem reflektierten Umgang mit dem Gegenstand, wenn Bongaerts abschließend keine Letztantworten gibt, sondern Forschungsperspektiven skizziert.«
Zeitschrift für Politikwissenschaft, 10.06.2009 »Für die grundlagentheoretische Diskussion ... mehr
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