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Digitaler Realismus, Sebastian Richter Sebastian Richter

Digitaler Realismus

Zwischen Computeranimation und Live-Action. Die neue Bildästhetik in Spielfilmen


2008, 230 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 25,80 €
ISBN 978-3-89942-943-5
Reihe Film



Schlagworte:

Film, Neue Medien, Animation, Realismus, Bild


Adressaten:
Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Visual Culture Studies, Bildwissenschaft

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Digitale Doppelgänger und animierte Hollywoodstars, Fahrten durch Nervenbahnen und Hautporen, unmögliche Kameraperspektiven und Bildräume, die sich unendlich fortsetzen - in aktuellen Spielfilmen sind gefilmte Bildanteile und Computeranimationen oft ununterscheidbar miteinander verschmolzen. Eine neue Kategorie von »hybriden Bewegungsbildern« ist entstanden, die eine Bildästhetik jenseits des Effekt-Kinos hervorgebracht hat. Ihre Inszenierungsstrategien unterwandern unsere Vorstellung realistischer Darstellungen – sie beeinflussen unsere Wahrnehmung nachhaltig und prägen unsere Sicht auf die Welt mit. Das Buch verbindet die Darstellung der technischen Voraussetzungen dieser neuen Bildwelten mit einer eingehenden Untersuchung ihrer ästhetischen Implikationen. Es schließt damit eine Lücke in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Bildproduktion.

Sebastian Richter (Dr. phil.) ist Film- und Medienwissenschaftler.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Medieninszenierungen im Schnittpunkt von Film und Neuen Medien sowie bildwissenschaftliche Methodenansätze zur Filmanalyse.

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... mit Dr. phil. Sebastian Richter

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Die Dominanz des Kamerablicks in Bezug auf die mediale Darstellung von Wirklichkeit wird unmerklich abgelöst durch Bildwelten, die am Computer konstruiert werden. Solche hybriden Bewegungsbilder beeinflussen durch ihren Realismus unsere Wirklichkeitsvorstellungen maßgeblich: Das Buch unternimmt eine grundlegende Untersuchung dieser neuen realistischen Bildwelten, in denen – im  ... mehr 



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