|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Manuel Borutta, Nina Verheyen (Hg.)

Die Präsenz der Gefühle

Männlichkeit und Emotion in der Moderne
2010, 336 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-89942-972-5
Reihe 1800 | 2000
|
 |

Bestellen |
Die Geschichte männlicher Gefühle in der Moderne wurde bisher meist ausgeblendet oder negativ erzählt: als Unterdrückung, Disziplinierung oder verhängnisvolle Entfesselung maskuliner Affekte. Die geschichts-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Beiträge des Bandes revidieren dieses einseitige Bild.
Sie rekonstruieren Gefühle als einen stets präsenten Bestandteil von Männlichkeit, der sich in verschiedenen Sphären moderner Gesellschaften artikulieren und zudem historisch wandeln konnte. Vornehmlich am Beispiel der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wird die Beziehung von Männlichkeit und Emotion in mehreren Praxisfeldern (Ehe und Familie, Politik und Krieg, Freundschaft und Sexualität, Kulturrevolution und New Age) analysiert und verglichen.
Manuel Borutta (Prof. Dr.) arbeitet als Juniorprofessor zur Kulturgeschichte des Mittelmeerraums an der Ruhr-Universität Bochum.
Nina Verheyen (Dr.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Universität Wien.
WWW: www.geschichteundtheorie.de
»Alle Texte des Bandes sind lesenswert und tragen ohne Zweifel zu dem bei, was die Herausgeber/-innen mit diesem Band beabsichtigen: Gefühle als ›historisch zwar wandelbares, aber ständig präsentes, facettenreiches Element moderner Maskulinität‹ zu erfassen.«
Mechthild Bereswill, www.querelles-net.de, 11 (2010)
»With its number of different foci and its appropriate insistence on emphasising the discountinuous developments of dealing with emotions and of defining masculinity, this collection might be said to pose almost as many questions as it manages to answer, but the different aspects that are closely examined in the individual contributions to the volume make for interesting reading and represent [...] valuable stepping stones on the road towards a more unified conceptualisation of the complex and hence difficult to define relationship between masculinity and emotions.«
Claudia Gremler, Journal of Contemporary European Studies, 18/3 (2010)
»Die einzelnen Beiträge ermöglichen auf hohem Niveau einen ersten Einstieg in die Beschäftigung mit Emotionen und Männlichkeiten, bringen aber auch Anregungen für weitere Untersuchungen, die den Genderforschenden interessieren dürften.«
Heinz-Jürgen Voß, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 1(2011)
Besprochen in:
H-Soz-u-Kult, 04.10.2010, Andrea Meissner
www.literaturkritik.de, 11 (2010), Rolf Löchel
www.jmmsweb.org, 5/2 (2011)
Männlichkeit, Emotion, deutsche Geschichte, Kultur, Krieg, Ehe, Familie, Homosexualität, New Age, 1968
Geschichte, Sozial- und Kulturwissenschaften, Gender Studies, Men Studies, Philosophie, Psychologie
Weiterempfehlen
|
 |
Weitere Titel zu
|