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Die digitalen Medien führen Experimente der klassischen Avantgarde weiter und bringen neue künstlerische Ausdrucksformen hervor. Doch wie begegnet man diesen ästhetischen Phänomenen? Soll man sich ganz auf die Materialität der Zeichen konzentrieren, auf die Intensität des Erlebens im Rahmen einer »Kultur der Präsenz«? Soll man das Erlebte der Interpretation unterziehen, im Rahmen einer »Kultur des Sinns«, die im Deutungsprozess auch Verunsicherung riskiert?
Dieses Buch – eine theoretische Einführung ins Feld digitaler Kunst – diskutiert beide Optionen anhand ausführlicher Fallstudien zu interaktiven Installationen, kinetisch-konkreter Poesie, computergenerierten Texten und Mapping-Kunst.
Roberto Simanowski (Dr. phil.) lehrt deutsche Literatur und digitale Ästhetik an der Brown University (Providence, USA). Seine Forschungsschwerpunkte sind digitale Medien, Intermedialität, Interkulturalität, 18. Jahrhundert und deutsche Gegenwartsliteratur.
WWW: www.simanowski.info
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