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Die enzyklopädische Architektur, Gerd de Bruyn

Gerd de Bruyn


Die enzyklopädische Architektur


Zur Reformulierung einer Universalwissenschaft



2008, 266 S., kart., zahlr. Abb., 26,80 €
ISBN 978-3-89942-984-8
Reihe ArchitekturDenken


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Immer öfter wird an die Architektur die Frage gestellt, inwiefern sie eine universitäre Disziplin und Wissenschaft genannt zu werden verdient. In diesem Buch wird der Spieß umgedreht und der Versuch unternommen, Architektur als eine legitime Universalwissenschaft zu definieren, deren enzyklopädischer Charakter einst die Einheit einer Gedankenwelt repräsentierte, die im 18. Jahrhundert zu Bruch ging. Seitdem steht die Architektur vor der Wahl, restauriert, modernisiert oder aktualisiert zu werden. Die Reformulierung der Architektur als universelle Kunst und Wissenschaft gehört zu den zentralen Anliegen der Avantgarden. Sie und ihre Gegenspieler sind darum ebenso Thema wie die provokante Frage, ob es überhaupt eine moderne Architektur geben kann und je gegeben hat.





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Interview

... mit Prof. Dr. phil. Gerd de Bruyn

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil es ein Buch über das Wissen im Medium der Architektur ist. Dass Häuser steinerne Bücher sind, schrieb schon Victor Hugo. Ich  ... mehr


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